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ÖHB-Frauen: Comebacks und Optimismus vor Spanien-Duell

Rot-Weiß-Rot ist in der EM-Quali klar auf Kurs. Mit Katarina Pandza und Johanna Reichert kehrt viel Rückraum-Qualität zurück.

ÖHB-Frauen: Comebacks und Optimismus vor Spanien-Duell Foto: © GEPA

Österreichs Handball-Frauen nehmen das Jahr 2026 mit einer interessanten Aufgabe und viel Optimismus in Angriff.

In der EM-Qualifikation baut sich am Mittwoch (18:00 Uhr/live ORF Sport +) in der Sport Arena Wien mit Spanien ein leichter Favorit vor Rot-Weiß-Rot auf, vor dem man mit rund 2.000 Fans im Rücken und namhaften Comebacks keine Furcht zeigt. Auf dem Weg zur Endrunde ist man ohnehin auf Kurs und würde von selbigem auch mit einer Niederlage nicht abkommen.

Dank der klaren Erfolge gegen Israel und Griechenland im Herbst 2025 duelliert sich die Truppe von Coach Monique Tijsterman mit den punktgleichen Spanierinnen um Platz eins in Gruppe 6.

Nach den Begegnungen am Mittwoch bzw. am Samstag (19:30) in Algeciras wird es wohl Gewissheit geben, gefährdet ist das Ticket für die Endrunde in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei aber ohnehin nicht. Neben den Top 2 der Gruppe qualifizieren sich auch die vier besten Dritten für die Endrunde.

Tijsterman freut sich über mehr Optionen

Nach Platz 16 bei einer von namhaften Ausfällen überschatteten WM stehen Tijsterman nun wieder fast alle Akteurinnen zur Verfügung. Die wurfgewaltige Johanna Reichert gibt ebenso ihr Comeback wie Rückraum-Kollegin Katarina Pandza, die nach dreimonatiger Verletzungspause früher als erwartet am vergangenen Wochenende für ihren kroatischen Klub Koprivnica aufs Parkett zurückkehrte.

"Mit der Rückkehr von Katarina Pandza haben wir wieder eine Leaderin mit viel Erfahrung im Team, die uns sowohl in Angriff als auch Deckung mehr Optionen gibt", sagte Tijsterman.

Für die Verbreiterung des Kaders war die Situation bei der WM durchaus förderlich, das kann man am Mittwoch unter Beweis stellen. Die fünffachen Medaillengewinnerinnen bei Großereignissen gehören aktuell nicht zur absoluten Spitze. Spanien beendete die WM 2025 zwei Plätze vor Österreich auf dem 14. Rang.

"Wir sind bei der WM als Team eng zusammengerückt und haben in jedem Spiel unser Herz auf dem Feld gelassen. Das müssen wir gegen Spanien wieder zeigen", betonte Tijsterman. "Die WM hat uns hoffentlich dafür genug Selbstvertrauen gegeben. Es wird spannend sein zu sehen, wo wir jetzt stehen."

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