UHK Krems kürt sich zum Handball-Meister

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Der UHK Krems ist neuer österreichischer Handball-Meister!

Die Niederösterreicher gewinnen das fünfte Entscheidungsspiel der Spusu-Liga-Finalserie gegen HC Hard zuhause mit 27:22. In den vier vorhergegangenen Spielen konnten sowohl Krems als auch Hard je zweimal gewinnen.

Es ist der vierte Meistertitel in der Geschichte der Kremser. Die letzte Meisterschaft (1976/77) liegt allerdings bereits über 40 Jahre zurück.

Krems sichert sich somit auch das österreichische Handball-Double.

Auch im Cupfinale behielten die Kremser, damals gegen Bregenz, die Oberhand.

Schlechter Start von Hard

Nach vier Partien im Vorjahr ging die 2017/18 eingeführte "best of five"-Serie erstmals über fünf Spiele und folgte ihrer bisherigen Logik: Auch im letzten Duell der beiden stärksten Teams der Saison gab es einen Heimsieg. Und der war trotz Traumstarts einmal mehr hart erarbeitet.

Denn vor 1.500 Zuschauern in ausverkaufter Halle nimmt Hard-Coach Klaus Gärtner beim Stand von 1:4 schon nach fünfeinhalb Minuten das erste Time-Out. Sein Team erwischt einen rabenschwarzen Start und benötigt fast eine Viertelstunde, um das erste Tor aus dem Spiel zu erzielen.

Dieses 3:8 (14.) ist aber noch nicht der Negativhöhepunkt aus Sicht der Gäste. Krems, das den verletzten Rückraumspieler Lucijan Fizuleto vorgeben muss, hat in der Offensive zumeist leichtes Spiel und nach 20 Minuten einen Sechs-Tor-Vorsprung am Konto.

Hard findet im Finish der ersten Hälfte aber besser ins Spiel, arbeitet sich zwischenzeitlich sogar auf 11:13 heran und hält die Partie zur Pause mit einem Vier-Tore-Minus offen.

Krems zieht zum Schluss davon

Und die Vorarlberger lassen die Gelegenheit nach Wiederbeginn nicht ungenutzt. Hard verliert zwar Flügel Michael Knauth mit Rot (33.), schafft aber - gestützt auf Zweiergoalie Thomas Hurich - bis zur 38. Minute sogar den Ausgleich (16:16).

Von da an steht die Partie gut zehn Minuten auf Messers Schneide, Hard lässt mehrere Möglichkeiten auf die erstmalige Führung liegen. Mit dem 22:19 rund sieben Minuten vor Schluss sind die Weichen schließlich gestellt, der Kremser Express rollt ungefährdet Richtung Ziel.

"Was wir heuer mit dem Cup und dem Meistertitel erreicht haben, ist einfach unglaublich", jubelt Meistercoach Thaqi im ORF. "Wir haben eine junge Mannschaft, mit der wir das Ziel vorzeitig erreicht haben." Der größte Erfolgsfaktor sei "der Zusammenhalt, jeder ist für jeden da".

Gärtner hingegen präsentiert sich konsterniert. "Wir haben den Start verschlafen, waren übernervös. Wir haben nicht genug Kraft gehabt, um das Spiel zu drehen. Das ist ein Spiegelbild unserer Saison."

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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