Schotte Laird siegt wieder bei "seinem Event"

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Sachen gibt's, die gibt's gar nicht! Martin Laird schreibt in Las Vegas ein kleines Golf-Märchen. Geht es nach dem Schotte, könnte die PGA Tour zukünftig nur noch auf dem TPC Summerlin im US-Bundesstaat Nevada spielen.

Der 37-Jährige aus Glasgow, der längst auch in Scottsdale (Arizona) residiert, schreibt bei der Shriners Hospitals for Children Open ein besonderes Kapitel der PGA-Historie. Siebeneinhalb Jahre - genauer gesagt 2.744 Tage - nach seinem letzten Turnier-Sieg feiert Laird in einem Dreier-Stechen seinen vierten PGA-Tour-Erfolg.

Seinen ersten großen Titel in den USA hatte der Schotte 2009 ebenfalls beim Turnier mit dem längsten Namen auf der PGA-Tour gefeiert. Im Stechen gegen zwei Konkurrenten gewann Laird die Justin Timberlake Shriners Hospitals for Children Open.

2010 lag Laird in Las Vegas nach vier Runden ebenfalls an der Spitze des Feldes unterlag dann aber in einem Dreier-Stechen. Jonathan Byrd (USA) holte sich vor zehn jahren mit einem Eagle am vierten Extraloch den Sieg.

Laird glänzt mit "Schlag des Tages" - Sepp Straka stürzt ab

Laird beim "Schlag des Tages" nach "Spiegelei"
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Laird siegt 2020 nach Runden mit 65, 63, 65 sowie 68 Schlägen und insgesamt 261 Strokes (-23) im Stechen gegen die US-Amerikaner Austin Cook (im Bild rechts) und dem 21-jährigen Jungstar Matthew Wolff (M.), die beide ebenfalls mit 23 unter Par ins Clubhaus kommen. Im Playoff gelingt Laird am zweiten Extraloch ein Birdie und damit der Sieg für den er als "eingeladener Spieler" (aufgrund seiner Erfolge bei diesem Turnier) am Ende 1,26 Mio. Dollar Preisgeld kassiert.

Der "Schlag des Tages" gelingt Laird auf der 9. Spielbahn, wo er ein so genanntes "Spiegelei" aus dem Sandbunker zum Eagle ins Loch trifft. Der Ball ist an der Bunkerkante in den Sand eingegraben und schaut nur noch ein wenig aus dem Sand heraus ("Spiegelei").

Wiesberger und Schwab behaupten Positionen im World Ranking

Der gebürtige Wiener Sepp Straka enttäuscht am Wochenende. Nach Runden mit 65 und 66 Schlägen qualifiziert sich der Austro-Amerikaner souverän für das Finalwochenende. Dort vergibt er aber mit Runden von 70 und 71 die Chance auf eine Top-Platzierung.

Der 27-Jährige belegt am Ende mit 272 Schlägen (-12) den 43. Rang, gleichauf mit dem Spanier Segio Garcia, der in der Vorwoche bei der Sanderson Farms Championship in Mississippi noch triumphierte.

In der aktuellen Weltrangliste rutscht Straka von Rang 160 auf den 162 Platz zurück. Bernd Wiesberger (33.) und Matthias Schwab (97.) behaupten ihre Positionen in Week 41 des World Golf Rankings.

In den Top-10 gibt es nur eine Änderung. Bryson DeChambeau, der in Las Vegas mit einer 66 am Schlusstag noch von Platz 31 auf den 8. Rang nach vorne stürmt, tauscht in der Weltrangliste mit seinem US-Landsmann Collin Morikawa Platz und klettert von Rang 6 auf den 5. Platz.

In Führung liegt weiter Dustin Johnson (USA/10,06 Punkte) vor Jon Rahm (ESP/9,85), Justin Thomas (USA/8,65) und Rory McIlroy (NIR/7,77).

Textquelle: © LAOLA1.at

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