Alle Trainerentlassungen der Saison im Überblick

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Der Black Monday hat wieder einmal einigen NFL-Headcoaches die Jobs gekostet.

Einige Teams haben sich nach einer enttäuschenden Saison dazu entschlossen, ihre Headcoaches zu feuern. Insgesamt gibt es sechs Trainerentlassungen am Black Monday, dem ersten Tag nach Ende der Regular Season, zu verzeichnen.

Unter den nun arbeitslosen Coaches befindet sich unter anderem auch Marvin Lewis. Der ehemalige Headcoach der Cincinanati Bengals (von 2003 bis 2018) war einer der am längsten dienenden in der NFL.

Alle freien Heacoach-Posten im Überblick:

Cincinnati Bengals: Die Bengals trennen sich von ihrem Langzeit-Coach Marvin Lewis. Der 60-Jährige war seit dem Jahr 2003 im Amt des Cincinnati-Headcoaches. Kein anderer Coach in der Franchise-Geschichte der Bengals hat so viele Siege (131-122-3) wie Lewis. Lewis erreichte mit den Bengals sieben Mal die Playoffs, konnte allerdings kein einziges Spiel in der Postseason gewinnen. Zudem mussten die Bengals die letzten drei Jahre in der Postseason immer zusehen.

Miami Dolphins: Die Dolphins trennen sich nach drei Jahren von Adam Gase. In seinem ersten Jahr mit der Franchise erreichte ernoch die Playoffs, konnten aber nie an diesen Erfolg anschließen. Miami hat die Saison mit einem Record von 7-9 beendet.

Denver Broncos: Auch die Broncos haben ihren Headcoach Vance Joseph entlassen. Der 46-Jährige war zwei Jahre lang der Mann an der Front in Collorado. Allerdings hat Joseph in keiner seiner beiden Saisonen die Playoffs erreicht und zudem keine dieser Spielzeiten mit einem positiven Record beendet.

Arizona Cardinals: Die Cardinals haben nach nur einer Saison bereits genug von Steve Wilks. Die Cardinals schließen das Jahr als schlechtestes Team der NFL ab (3-13). Immerhin darf man sich über den ersten Pick im NFL Draft 2019 freuen.

Tampa Bay Buccaneers: Die Bucs haben bereits zum elften Mal in Folge die Playoffs verpasst. Also nur ein logischer Schritt, Headcoach Dirk Koetter zu entlassen und einen Neustart zu forcieren.

New York Jets: Die Jets haben nach vier Jahren unter Todd Bowles, in den man immer die Playoffs verpasst hat, die Reißleine gezogen. Im ersten Jahr unter Bowles verpasste man die Playoffs noch knapp (10-6), anschließend immer recht deutlich. Die Jets dürften wohl wenig Probleme haben, einen Nachfolger zu finden, denn Quarterback Sam Darnold ist eines vielversprechendsten Talente auf seiner Position. Als erster Kandidat wurde Mike McCarthy, zuletzt Langzeit-Betreuer der Green Bay Packers, zum Vorstellungsgespräch geladen.

Green Bay Packers: Denn auch die Packers sind auf der Suche nach einem neuen Headcoach für die nächste Saison. Bereits vor einigen Wochen hat man sich zu einer Trennung von Langzeit-Coach Mike McCarthy, mit dem man 2011 eine Super Bowl gewann, entschieden. Green Bay ist wohl einer der begehrtesten Landing-Spots für Coaches. Favorit auf den Posten ist wohl Patriots-Offensive-Coordinator Josh McDaniels.

Cleveland Browns: Auch Hue Jackson musste bereits während der Saison seine Koffer packen. Eigentlich bloß eine Frage der Zeit, bis die Browns Jackson in die Wüste schicken. Sein desaströser Record von 3-36-1 über seine gesamte Zeit in Cleveland spricht für sich selbst. Bleibt abzuwarten, welcher neuer Headcoach Baker Mayfield unter seine Fittiche nimmt. Unter Interimstrainer Gregg Williams schloss man das Jahr mit einem respektablem 7-8-1 ab.

Textquelle: © LAOLA1.at

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