Magic Johnson tritt als Lakers-Präsident zurück

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Neben dem Rücktritt von Dirk Nowitzki verlässt ein weiterer großer Name die operative NBA-Bühne.

Die lebende Legende Earvin "Magic" Johnson hat auf einer spontan einberufenen Pressekonferenz am Rande des Heimspiels gegen Portland seinen Abschied als Präsident der Los Angeles Lakers bekannt gegeben.

"Ich war glücklicher, als ich nicht Präsident der Lakers war", begründet der 59-Jährige seinen Entschluss schlüssig, "ich will wieder Spaß haben und derjenige werden, der ich war, bevor ich diesen Job übernommen habe."

Johnson: "Ich habe geweint"

"Wir sind mit der Verpflichtung von LeBron James auf dem halben Weg angelangt. Wenn in diesem Sommer ein weiterer Star verpflichtet wird, wer auch immer das tun wird, denke ich, dass dieses Team in einer richtig guten Position ist, um wieder um den Titel mitzukämpfen. Die jungen Spieler entwickeln sich gut", so Johnson weiter.

Die Emotionen waren dem früheren Superstar-Spieler anzusehen. Unumwunden gibt er zu: "Es war eine schwierige Entscheidung. ich habe geweint, bevor ich hierher gekommen bin."

Auch mit LeBron James die Playoffs verpasst

Johnson übernahm im Februar 2017 den Job und sollte die Lakers nach mehreren Jahren ohne Playoff-Teilnahme wieder zu einem Titelkandidat formen.

Mit der Verpflichtung von LeBron James im vergangenen Sommer schien ihm ein großer Coup gelungen zu sein, doch auch mit dem Superstar verpasste der 16-fache NBA-Champion in dieser Saison die Playoffs.

Johnson sagte zudem, dass er Besitzerin Jeanie Buss und General Manager Rob Pelinka nicht über seine Entscheidung informiert habe. "Ich konnte es nicht ertragen, ihr es zu sagen. Ich liebe sie wie eine Schwester", begründete der Olympiasieger von 1992 das Vorgehen. Johnson will sich in Zukunft wieder um einzelne Basketballspieler kümmern.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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