Basketball-WM: USA sensationell raus

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Die Erfolgsserie der USA bei Basketball-Großereignissen ist vorbei: Der Favorit fliegt im WM-Viertelfinale raus!

Frankreich zeichnet sich mit einem 89:79-Erfolg für die Sensation verantwortlich. Für die US-Amerikaner ist es die erste Niederlage bei einem Großereignis seit der WM 2006, die Chance, als erstes Team drei WM-Titel in Folge zu holen, ist ebenfalls dahin.

Die Franzosen bekommen es im Halbfinale mit Argentinien zu tun, im anderen Duell trifft Spanien auf Australien.

Acht Minuten vor Ende ist die US-Welt in Ordnung

Frankreich liegt in Dongguan zu Beginn des dritten Viertels zehn Punkte voran (51:41), ehe Team USA zunächst ins Rollen kommt. 72:65 führten die NBA-Stars acht Minuten vor der Schlusssirene und scheinen somit auf Halfinal-Kurs.

Angeführt von Center Rudy Gobert von den Utah Jazz, der 21 Punkte und 16 Rebounds verbucht, sowie Guard Evan Fournier (22 Punkte) von Orlando Magic schaffen die Franzosen aber noch die Wende. Den Amerikanern unterlaufen in der Schlussphase viele technische Fehler, ihre Wurfquote ist schlecht.

Bei den Verlierern ist Donovan Mitchell von Utah mit 29 Zählern bester Werfer.

Größte Schmach seit 2002

Für die Amerikaner ist es die größte Schmach seit 2002, als die Hausherren in Indianapolis im Viertelfinale an Spanien scheiterten. Vier Jahre später kam im WM-Halbfinale gegen Griechenland das Aus. Nun behielten die Kritiker des nach vielen Absagen ersatzgeschwächten Teams von Head Coach Gregg Popovich recht, die den Amerikanern zu wenig Qualität in ihren Reihen attestiert hatten, um den Titel in Angriff nehmen zu können.

In einem Test vor der WM hatte die USA gegen Australien die erste Niederlage nach einer fast 13-jährigen Siegesserie bzw. 78 Spielen kassiert.

Gobert, vergangene Saison erneut als bester Defensivspieler der NBA ausgezeichnet, macht den Unterschied aus. Den 2,16-m-Mann bekommen die USA nie in den Griff. Schon in den ersten beiden Vierteln setzen die Franzosen mit ihrer starken Defensive den Favoriten unter Druck, sodass die Amerikaner ihr Angriffsspiel nicht aufziehen können.

Sie treffen im Spiel der Enttäuschten nun am Donnerstag auf Serbien.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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