Walkner-Comeback am Bike geglückt

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Das Comeback nach siebenmonatiger Verletzungspause bringt für Matthias Walkner Rang sieben bei der Atacama Rallye. Auf der Schlussetappe fährt der Salzburger mit 3:01 Minuten Rückstand auf den chilenischen Etappen-und Gesamtsieger Pablo Quintanilla und hinter dem Spanier Joan Barreda auf Rang drei.

Walkner, der sich im Jänner einer Sprunggelenks- und Kreuzbandoperation unterzogen hat, zieht nach dem ersten Test nach der langen Zwangspause ein zwiespältiges Resümee. "Ich bin sieben Monate lang kein Rennen mehr gefahren und muss mich erst wieder an dieses extreme Tempo unter Rennbedingungen gewöhnen", erklärt der KTM-Fahrer. "Körperlich merke ich, dass ich extrem fit bin, jetzt muss ich einfach mehr Zeit auf dem Motorrad verbringen", sagt der Kuchler.

Die Formkurve gibt aber Anlass zu Optimismus. "Diese fünf Etappen waren enorm wichtig für mich. Zum einen, weil ich an meinem Fahrwerk und Setup arbeiten konnte und zum anderen, weil ich schön langsam das Gefühl für die Geschwindigkeit und das Motorrad zurückbekomme. Mit jedem Rennkilometer bekomme ich mehr Selbstvertrauen", meint Walkner, der sich mit Blick auf die Rallye Dakar im Jänner in Saudi-Arabien auf einem guten Weg sieht.

Der Dakar-Sieger von 2018 und Zweite 2019 wird vor seinem Saisonhöhepunkt nur noch die Marokko-Rallye Anfang Oktober bestreiten. "Es liegt noch viel Arbeit vor mir, aber ich bin auf dem richtigen Weg und auch überzeugt, dass ich bis Jänner wieder in voller Stärke zurück bin", erklärt der 33-Jährige.

Textquelle: © LAOLA1.at

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