Marokko-Rallye für Walkner die Dakar-Generalprobe

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Matthias Walkner hat nach Operationen an Knie und Sprunggelenk Trainingsrückstand, bei der Marokko-Rallye absolviert der Motorrad-Pilot ab Freitag seinen erst zweiten Bewerb nach monatelanger Rehabilitation.

Es ist gleichzeitig die Generalprobe für die Dakar 2020. Die Extrem-Rallye-Elite ist auf den fünf Etappen zwischen Fes und Erfoud vollzählig vertreten.

KTM-Werkspilot Walkner hatte 2017 in Marokko gewonnen und war im Vorjahr Zweiter hinter seinem Teamkollegen Toby Price.

"Die Rallye in Marokko liegt mir sehr gut und ich freue mich, wenn es endlich wieder losgeht. Es ist das letzte Kräftemessen vor der Rallye Dakar und nicht ganz unwichtig für mich. Entscheidend ist aber das Gefühl, das ich mitnehme und weniger die Platzierung", erklärte der 33-jährige Salzburger, der beim Comeback bei der Atacama-Rallye in Chile Anfang September Siebenter war.

"Nicht übertrieben gut"

Um den Trainingsrückstand zu reduzieren, hat der Rallye-Weltmeister von 2015 zuletzt viel Zeit im Red Bull Performance Center in Thalgau, aber auch viele Stunden auf dem Motorrad beim Enduro-Fahren verbracht. "Das ist vielleicht auch der Grund warum es meinem Knie und Sprunggelenk leider nicht übertrieben gut geht", erklärte Walkner.

Daher habe es da in den vergangenen Wochen keine Fortschritte gegeben. "Bis zum großen Saisonhöhepunkt sind es ja noch einige Monate hin und ich bin durchaus zuversichtlich, dass sich, vor allem bei meinem Sprunggelenk, noch einiges in die positive Richtung entwickeln wird", meinte der Dakar-Sieger von 2018 und Zweite der heurigen Auflage. Im Jänner hatte er einen Sprunggelenksbruch erlitten, der operiert werden musste, und sich auch einem Eingriff wegen des 2016 gerissenen Kreuzbandes unterzogen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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