Rossi sauer: Ansage an Rookie Zarco

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Valentino Rossi ist trotz eines erfolgreichen GP von Austin sauer.

Eine harte Attacke von Johann Zarco in Runde sieben zwang "Il dottore" zu einem Ausritt in die asphaltierten Auslaufzonen, um eine Kollision zu vermeiden. Da er durch die "Abkürzung" Zeit auf die vor ihm fahrenden Marc Marquez und Dani Pedrosa gutmachte, brummte ihm die Rennleitung eine Strafe von 0,3 Sekunden auf.

Rossis Kritik richtet sich aber nicht gegen die Judges, sondern gegen Zarco.

"Ich hatte nur zwei Möglichkeiten: So zu fahren wie ich es getan habe oder mit Johann zu kollidieren. Ich habe in der Begründung gelesen, dass ich die Strafe bekommen habe, weil ich mir durch dieses Manöver einen Vorteil erarbeitet habe. Das stimmt auch. Ich habe abgekürzt und war dadurch schneller. Ich habe daher kein Problem mit der Rennleitung, sondern mit Johann", sagt der WM-Leader.

Rossi: "Das ist nicht die Moto2"

Rossi findet für das Verhalten des Rookies klare Worte: "Er ist wirklich schnell und hat großes Potenzial. Das hier ist aber nicht die Moto2. Wenn du hier überholen willst, dann musst du das anders machen. Er ist bei seinen Manövern viel zu spät dran. Johann muss sich in Zukunft etwas beruhigen."

Zarco selbst ist sich keiner Schuld bewusst. "Wenn du an dieser Stelle die Entscheidung triffst, innen reinzuhalten, dann musst du es auch durchziehen, sonst stürzt du. Valentino hat einen kleinen Fehler gemacht und den wollte ich ausnützen. Leider sind wir nicht beide nebeneinander durch die Kurve gekommen", schildert der Tech3-Pilot.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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