Crutchlow gewinnt Chaos-Rennen in Argentinien

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Cal Crutchlow gewinnt das zweite Rennen der MotoGP-Saison in Argentinien.

Der Brite setzt sich in einem turbulenten Rennen vor Johann Zarco und Alex Rins durch. Mit seinem insgesamt dritten Erfolg in der MotoGP übernimmt Crutchlow die Führung in der WM von Andrea Dovizioso, der Sechster wird.

Vor dem Renn-Start herrscht Chaos pur: Jack Miller steht bei wechselhaften Bedingungen als einziger mit Slicks in der Startaufstellung, woraufhin alle anderen Fahrer zurück in die Box eilen, um die Reifen zu wechseln. Laut Reglement hätten alle 23 Fahrer aus der Box starten müsen, die Rennleitung entscheidet sich aufgrund von Sicherheitsbedenken allerdings dagegen. Alle Piloten außer Miller werden strafversetzt.

Strafen-Flut für Marquez

Wenige Sekunden vor dem Start würgt auch noch Marquez seinen Motor kurz ab und muss seine Startposition verlassen. Der Spanier, der das Rennen zwischenzeitlich anführt, kassiert dafür aber eine Durchfahrts-Strafe.

Aufgrund eines heftigen Manövers gegen Aleix Espargaro wird Marquez nochmals bestraft: Er muss sich eine Position zurückfallen lassen. Das gleiche wiederholt sich vier Runden vor Schluss, nachdem der Spanier Valentino Rossi nach einer Berührung zu Sturz bringt. Dafür kassiert Marquez eine 30-Sekunden-Strafe, womit er von Rang sechs auf 18 zurückfällt. Rossi bleibt nur Platz 19.

Yamaha nimmt Entschuldigung nicht an

Marquez macht sich direkt nach dem Rennen auf den Weg zur Yamaha-Box, um sich bei Rossi zu entschuldigen. Dort wird er von den Verantwortlichen allerdings wieder weggeschickt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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