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"Ich hab's vermasselt": So erklärt Acosta sein Sprint-Aus

Der KTM-Star versenkt sein Bike und den Sprint-Sieg in Spielberg im Kies. Ein Blick aufs Dashboard bedeutete den Anfang vom Ende.

"Ich hab's vermasselt": So erklärt Acosta sein Sprint-Aus Foto: © GEPA

Pedro Acosta ist die tragische Figur des MotoGP-Samstags in Spielberg.

Der Jungstar war im Sprint auf dem besten Weg, KTM einen Heimsieg am Red Bull Ring zu bescheren. Doch bei drei verbleibenden Runden crashte der Spanier in Kurve 2 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ins Kiesbett.

Der kollektive Aufschrei auf den Tribünen und in der KTM-Box war im gesamten Murtal zu hören.

Das ist passiert

Niedergeschlagen trat der 22-Jährige vor die Medien und erklärte: "Ich habe am Dashboard nachgesehen, wie viele Runden noch übrig sind."

Er wollte wissen, wie viel Sprit er noch im Tank hatte - und verlor seinen Fokus für einen folgenschweren Moment.

"I fucked it up" - zu Deutsch: "Ich habe es vermasselt", stellt Acosta ernüchtert fest.

Falscher Zeitpunkt?

Dass es der falsche Zeitpunkt gewesen wäre, auf den Bordcomputer zu schauen, verneint Acosta.

"Drei Runden waren ausstehend, ich war drei Sekunden voran. Ich bin schon etwas langsamer gefahren, um keine Risiken mehr einzugehen."

Wäre er im Rennen am Sonntag in derselben Position, "werde ich ganz sicher nicht vom Gas gehen", stellt Acosta klar.

Shortcut war keine Option

Der Gedanke, die Kurve abzukürzen und damit lieber eine Strafe als einen Unfall zu nehmen, klingt verlockend.

Ich war so schnell, dass es sogar schwierig geworden wäre, die Abkürzung zu nehmen.

Pedro Acosta

Acosta meint allerdings: "Ich war so schnell, dass es sogar schwierig geworden wäre, die Abkürzung zu nehmen."

Sein Fehler sei gar nicht so groß gewesen, merkt Acosta an, die Geschwindigkeit jedoch zu hoch.

"Championship-Manöver" gegen Marquez

Zuvor ist der Spanier ein nahezu perfektes Sprint-Rennen gefahren.

Beim Start verlor das Aushängeschild in Orange zwar eine Position gegenüber Marco Bezzecchi, doch nach Kurve 3 lag Acosta bereits in Führung.

Er schlüpfte dort innen bei Marc Marquez durch. "Ein Championship-Manöver", merkt er an. "Wir fighten schließlich um den WM-Titel."

Starke Pace

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Die Konkurrenz sah Acosta bis zu seinem Sturz nur von hinten.
Foto: ©GEPA

In weiterer Folge hatte der KTM-Pilot das Renngeschehen völlig unter Kontrolle. "Ich bin mit wirklich guter Laune gefahren, die Pace war stark."

Er sei überrascht gewesen, vom Start weg derart schnell zu sein. "Da habe ich normalerweise meine größten Probleme", gibt der Spanier zu verstehen.

Selbe Herangehensweise im Grand Prix

Der Moto3- und Moto2-Weltmeister fuhr sein Rennen souverän herunter - bis zur Landung im Kiesbett.

An seiner Herangehensweise für den Grand Prix ändere der Sturz jedoch gar nichts. Acosta verdeutlicht: "Ich habe nichts zu verlieren!"

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