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Verstappen-Sieg im Sprint! Dank an Ferrari

Verstappen-Sieg im Sprint! Dank an <a href='/de/daten/news/ferrari/' class='tag'>Ferrari</a> Foto: © GEPA

Über den Spielberg zog am Samstag erneut eine große, orange Rauchwolke.

Die Oranje-Fans feierten einmal mehr ihren Helden Max Verstappen, der den erstmals auf dem Red Bull Ring ausgetragenen Sprint gewann und sich damit nicht nur acht WM-Punkte, sondern auch die Pole Position für den Grand Prix am Sonntag (15 Uhr im LIVE-Ticker) holte. Sprint-Ergebnis >>> 

Verstappen wehrte alle Ferrari-Angriffe in der ersten Runde ab und hatte bald über zwei Sekunden Vorsprung, der Sieg war letztlich ungefährdet und mehr als souverän. Das lag auch daran, dass die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz mehr gegeneinander, als gegen Verstappen kämpften. 

"Wir nehmen es dankend entgegen", schmunzelt Red Bulls Motorsportdirektor Helmut Marko bei "Sky". "Ferrari hat uns insofern geholfen, dass sie sich gegenseitig bekriegt haben."

Gleich nach dem Start sei die Scuderia noch auf Tuchfühlung zu den "Bullen" gewesen, durch das interne Duell "hatte Max sofort zwei Sekunden Vorsprung. Und die hat Max dann souverän verwaltet", lobt Marko.

Verstappen glaubt: Am Sonntag wird es eng

Für Verstappen, der nun vier GP- und ein Sprint-Rennen in Österreich gewonnen und damit hier die letzten 165 Runden angeführt hat, war Spielberg bereits der dritte Sieg in einem Sprintrennen nach Silverstone 2021 und Imola 2022.

"Die Ferraris hatten am Anfang einen Fight. Da konnte ich eine Lücke aufmachen und diese kontrollieren", schildert der WM-Führende. "Aber man konnte gegen Ende des Rennens sehen, dass wir, was die Pace angeht, sehr ähnlich unterwegs sind, daher wird es am Sonntag eng."

Über lange Phasen des Sprints waren Verstappen und sein Ferrari-Rivale Leclerc mit beinahe identischen Rundenzeiten unterwegs. Wie sich das über die Dauer eines gesamten Grand Prix auswirkt, wird sich am Sonntag weisen. Hinzu kommen noch Faktoren wie Reifen oder Wetter. 

"Der gelbe Reifen hält besser, als wir angenommen haben. Das ist für die Strategie entscheidend. Schauen wir mal, wie die Temperaturen werden und ob es ein oder zwei Stopps werden", gibt Marko im "ORF" Einblick in Red Bulls Überlegungen. 

Die wichtigste Erkenntnis vom Samstag ist aber: "Unser Setup und vor allem die Änderungen, die wir vorgenommen haben, sind ins Positive gefallen", so Marko. 

"Wir versuchen immer, das Auto schneller zu machen. Was auch immer kommt, darauf muss man sich einstellen. Aber da wird nichts auf mich zugeschnitten, nur auf mehr Pace", erklärt Verstappen. 

Ferrari-Kampfansage! Marko grinst: "Dann wird's schwierig"

Die Kombination zwischen einem schnellen Red Bull und einem fehlerfrei agierenden Verstappen macht den derzeitigen Erfolg des Teams aus. Zusätzlich angetrieben wird der Niederländer von den vielen Oranje-Fans. 

"Die Unterstützung für das Team und vor allem für Max ist fantastisch. Er geht mit dem Druck super um", sagt Teamchef Christian Horner, der ein "faszinierendes Rennen" am Sonntag prophezeit. 

Ferrari-Pilot Charles Leclerc schickte direkt nach der Zieleinfahrt am Samstag eine Kampfansage Richtung Red Bull. "Wir können Max kriegen", funkte der Zweitplatzierte an seine Box. 

"Es ist ein enger Kampf, keine Frage", sagt Marko auf die Kampfansage angesprochen, "aber wenn sie sich gegenseitig bekriegen, wird's schwierig werden", grinst der Steirer. 

Das einzige, das Verstappen bisher in Spielberg verloren hat: Seine Kappe!


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