Die Formel-1-Topteams schieben einander munter die Favoritenrolle für die kommende Saison, die erste nach der größten Regelrevolution der vergangenen Jahrzehnte, zu.
Mercedes hat seine am dritten und letzten Tag der dieswöchigen Testfahrten in Bahrain zumindest nicht entkräftet. Der einstige Serienweltmeister lag in der Zeitentabelle durch Kimi Antonelli und George Russell mit beiden Piloten voran. Wie sehr die Karten in der Wüste bereits aufgedeckt wurden, ist aber offen.
Dritter war am Freitag Ex-Weltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Sein Teamkollege Charles Leclerc schätzte sowohl Mercedes als auch Red Bull stark ein. "Red Bull hat ein bisschen mehr gezeigt als Mercedes, und das war sehr eindrucksvoll", meinte der Monegasse.
"Ich denke, Mercedes versteckt noch eine riesige Menge." Wie viel, das werde nur die Zeit zeigen. Die Saison beginnt am 8. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne.
Verstappen und Hadjar leistungsmäßig "ziemlich beängstigender Vorsprung"
"Warten wir einfach bis Melbourne und sehen wir, wie viel Leistung sie auf einmal finden. Ich weiß das jetzt schon", sagte der viermalige Weltmeister Max Verstappen, der im Red Bull vor seinem neuen Teamkollegen Isack Hadjar die fünftschnellste Runde drehte.
Russell wiederum erklärte ähnlich wie zuletzt sein Teamchef Toto Wolff, dass Verstappen und Hadjar leistungsmäßig einen "ziemlich beängstigenden" Vorsprung hätten.
Einer der wenigen Fakten: Oscar Piastri spulte im McLaren am Freitag die meisten Runden ab und wurde Vierter. 161 Umläufe sind auf dem Kurs in Sakhir fast drei Renndistanzen.
Kommende Woche wird dort von Mittwoch bis Freitag erneut getestet.