"Sicher auch eine mentale Geschichte"
Man habe mit Albon die Vereinbarung für 2021 getroffen, "ihn auszuleihen, wenn in einem anderen Team die Situation entsteht, dass sie kurzfristig einen Fahrer brauchen. Damit er auf Rennkilometer kommt", erklärt der 77-Jährige.
Außerdem wurde dem nunmehrigen Ersatz- und Testfahrer versichert, dass er "viel Simulator fahren wird. Und er wird auch bei vielen Rennen als Ersatzfahrer dabei sein. Das betrifft bei uns ja vier Autos." Fest steht: "Das ist nicht das Ende. Wir schauen, ob es gelingt, ihn zu stabilisieren."
Letztlich sei es aber vor allem eine "mentale" Geschichte, das weiß auch Marko: "Natürlich haben ihn, da kommen wir zum Mentalen, die ganzen Berichte und die nicht zufriedenstellenden Ergebnisse verunsichert. Sein Rückstand auf Verstappen hat sich im Laufe der Saison vergrößert, nicht verringert. Zwar marginal, aber er ist größer geworden."
Nach seinem ersten Podestplatz in Mugello, "dachten wir, jetzt ist der Knoten geplatzt. Das Rennen drauf in Sotschi, war wieder schlecht. Hätte er kontinuierlich solche Ergebnisse wie in Italien oder zum Saisonabschluss in Abu Dhabi geliefert, wäre die Diskussion nie enstanden."
Trotz allem sei die Entscheidung pro Perez und gegen Albon aber nicht leicht gefallen, betont der Steirer.