Punkte für beide Autos möglich gewesen?
Unmittelbar vor Schumacher fuhr Haas-Teamkollege Kevin Magnussen. Und nach Gefühl von Mick wäre er der schnellere Mann gewesen, wollte vorbeigelassen werden - oder zumindest im Fight mit Hamilton auf DRS setzen können. Aber der Däne fuhr davon, was Schumacher diesen Vorteil kostete.
"Wir hätten es besser managen und beide Autos in den Punkten haben können. Mir wurde gesagt, dass wir die Positionen halten sollen, was mich sehr verwundbar dastehen hat lassen. Das muss ich erst verstehen", ließ der Deutsche bei "ServusTV" den Kopf etwas hängen.
"Es wäre mehr dringewesen. Ich glaube auch, dass wir Esteban (Ocon, Anm.) angreifen hätten können, aber in dem Fall durfte ich es nicht", bedauerte er.
"Im Endeffekt hatte ich das Gefühl, dass ich schneller war. Ich weiß nicht, warum das Team dieses Gefühl nicht hatte."
Magnussen weist Schuld von sich
Magnussen zuckte bei "Sky" mit den Schultern.
"Ich wusste nicht, das er nicht mehr im DRS-Fenster war. Ich habe mich gut gefühlt und gepusht, das macht man so in der Formel 1."
Er habe die Ansage, sich für Mick noch einmal zurückfallen zu lassen, zwar bekommen. Aber zu spät. "Das war in der Runde, als er überholt wurde. Das habe ich gesehen und dann wieder gepusht, um mich gegen Hamilton zu verteidigen."
Gutes Gefühl für Sonntag gewonnen
Zumindest verbuchte Schumacher den Zweikampf mit dem multiplen Weltmeister in seiner gewohnt positiven Art als "schön für die Datenbank. In einem normalen Rennen bekommen wir die Chance ja nicht."
Und es sei ein Beweis gewesen, dass Haas vom Speed "in der Nähe ist". Mit einem guten Start am Sonntag könnten die Underdogs "schon vorne mitfahren".
Dann gäbe es bestimmt die nächsten sehenswerten Zweikämpfe.
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