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Zwei rote Schatten: Ferrari-Fahrer angriffslustig

Zwei rote Schatten: <a href='/de/daten/news/ferrari/' class='tag'>Ferrari</a>-Fahrer angriffslustig Foto: © getty

Max Verstappen ist nach dem ersten Tag beim Grand Prix von Österreich (alle Sessions im LIVE-Ticker>>>) der Mann, den es wieder zu schlagen gilt. Aber so knapp war der Vorsprung des Red-Bull-Stars in Spielberg schon lange nicht mehr.

Gerade einmal 29 Tausendstel nahm er Charles Leclerc im Qualifying ab. Ferrari präsentierte sich mit Carlos Sainz als Drittem auch mannschaftlich stärker als die "Bullen", kann den Niederländer im Sprint am Samstag (16:30 Uhr) mit beiden Autos jagen.

Im Hin und Her der beiden Top-Teams in diesem Jahr scheint akut tatsächlich eine absolute Ausgeglichenheit der Kräfteverhältnisse zu herrschen. Das macht den weiteren Verlauf des Wochenendes unberechenbar. Und sorgt dafür, dass nirgendwo die Köpfe hängen.

"Es war ein enges und aufregendes Qualifying! Max war einfach ein bisschen schneller", konnte Leclerc sein Auto dennoch mit einem Lächeln verlassen.

"Wir sind alle drei wirklich eng zusammen gewesen. Gratulation an ihn, hoffentlich haben wir am Samstag einfach ein aufregendes Rennen", hoffte der Monegasse.

Ihm sei einfach nur wichtig, dass nach den zuletzt nicht optimal gelaufenen Rennen endlich wieder ein gutes Resultat herausschauen wird: "Das waren jetzt fünf Rennen, die für mich ein bisschen ein Desaster waren. Also hoffe ich einfach nur, dass wir endlich die verdienten Punkte einfahren."

Sainz: "Kann alles gewinnen"

Für Carlos Sainz geht die Momentaufnahme auch in Ordnung. Nach einem Silverstone-Wochenende mit der ersten Pole Position und dem ersten Sieg ist er zurück in der Jägerrolle. Die geht er allerdings optimistisch an, fehlten ihm doch auch nur 82 Tausendstel auf die zweite Pole.

"Ich weiß, wo die Rundenzeit liegengeblieben ist. Aber ich bin trotzdem nah an den Beiden dran und denke schon, dass ich sie herausfordern kann", warnte der Spanier die Männer vor ihm.

Er sah unmittelbar hinter Verstappen stehend den Vorteil der sauberen Linie: "Da ist alles zu gewinnen. Es wird überhaupt ein spaßiges Rennen mit dem vielen Windschatten und DRS. Wir werden ein nettes Wochenende erleben", war Sainz überzeugt.

Der Spanier ist endlich da

Nach einem holprigen Saisonstart ist der Spross der WRC-Legende jetzt so richtig angekommen: "Ich fühle mich definitiv wohler, habe mehr Selbstvertrauen im Auto."

Speziell die letzten drei Rennen hätten ihren Anteil daran: "Der Fortschritt ist sichtbar. Und jetzt war das Qualifying auch wieder stark. Ich habe in Q1 und Q2 nicht zu viel Risiko genommen und in Q3 im richtigen Moment alles reingeworfen. 

Da machte es ihm auch nichts aus, zum bereits neunten Mal im elften Qualifying von Leclerc übertrumpft worden zu sein. In WM-Punkten drückt sich der Unterschied schließlich kaum mehr aus. Elf Zähler beträgt der Unterschied vor dem Samstag.

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