Eine Firma wie der Motorsportableger von Mercedes trage schließlich Verantwortung für 950 Mitarbeiter. Die Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull sollen geschätzt weit über 300 Millionen Dollar pro Jahr für den PS-Zirkus ausgeben.
Wolff für 15 statt 21 Saison-Rennen
Um die Attraktivität und Exklusivität der Formel 1 zu erhöhen, schlug Wolff vor, die Zahl der Rennen von derzeit 21 auf 15 zu reduzieren.
"Das bedeutet kurzfristig weniger Einnahmen, aber langfristig wird das Produkt exklusiver und wertvoller", gab der 46-Jährige als Begründung an. Die Dauer der Grand Prix solle statt auf 120 künftig auf 80 Minuten begrenzt werden. "Auch um die jungen Leute abzuholen, die aufgrund der neuen digitalen Formate ein kürzeres Aufmerksamkeitsfenster haben."
Schon seit einigen Monaten finden Verhandlungen und Diskussionen über die Zukunft der Formel 1 statt. Bis 2020 sind die Besitzer Liberty Media und ihre Geschäftsführer Chase Carey noch an den Grundlagenvertrag gebunden, den Careys Vorgänger Bernie Ecclestone mit den Teams ausgehandelt hat.