So wird die Formel 1 in Spielberg ablaufen

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In eineinhalb Wochen wird die Formel 1 am Red Bull Ring in Spielberg den außergewöhnlichsten Saison-Auftakt ihrer Geschichte erleben. Zum jetzigen Zeitpunkt herrscht aber noch Ruhe in der Steiermark.

Eine erste Teststation vor dem Eingang zum Ring-Gelände ist bereits aufgebaut, über den Red Bull Ring verteilt werden noch mehr Stationen eingerichtet. Neben jener am Eingang, die unter anderem für die wenigen zugelassenen Medienleute aufgebaut wurde, kommt auch noch eine Teststation am nordwestlichen Zipfel der Strecke. Dort soll Rennstrecken-Personal auf das Coronavirus getestet werden.

Im Inneren des Rings, beim Paddock, werden bei drei weiteren Teststationen jeweils bei den Teamchefs und Fahrern, den Crew-Mitgliedern sowie den Schlüsselkräften des Veranstalters Abstriche genommen. Sollte es zu einem positiven Ergebnis kommen, stehen Isoliereinheiten bereit. Eine eigene externe Covid-Ambulanz wird ebenfalls eingerichtet.

Ab Montag kommt keiner mehr rein

Das Paddock ist noch spärlich belegt: Wo später die Motorhomes der Teams stehen, sind vorerst nur Container und ein paar LKW zu sehen. Wer dort hinein will, muss schon jetzt einen Checkpoint passieren. Noch ist die Zufahrt bis zum Ring-Gelände möglich.

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Im Cafe im Erdgeschoß, neben dem Fan-Shop, sind nur wenige Gäste. Desinfektionsmittel und Infotafeln sind nicht zu übersehen. Ab Montag wird auch die Zufahrt zum Ring für externe Personen nicht mehr möglich sein. Nach und nach schottet sich die Formel-1-Strecke aus Sicherheitsgründen ab.

Weitere Maßnahmen sind schon zu erkennen: Die Waren-Anlieferung wird ebenfalls zum Schutz vor einer Virus-Übertragung anders als sonst ablaufen: Dort, wo sich Fans normalerweise an den Ständen mit Fahnen und Shirts eindecken, steht nun ein Zelt für die Anlieferung - für eine kontaktlose Übergabe.

Obwohl keine Fans an den beiden Rennwochenenden live zuschauen können, putzt sich der Ring noch heraus: Der Tunnel zum Infield wird neu gestrichen, neue Plakate werden montiert.

An- und Abreise über Fliegerhorst Hinterstoisser

Noch beschaulicher geht es etwa zwei Kilometer entfernt am Fliegerhorst Hinterstoisser zu: Dort werden die Teams und Fahrer mit ihren Flugzeugen landen. Das Militärkommando Steiermark ist in den reibungslosen Ablauf der An- und Abreise des Formel 1-Trosses eingebunden: Das Heer stellt die Infrastruktur zur Verfügung. "Am Gelände müssen wir keine baulichen Maßnahmen treffen und es werden auch bei uns am Fliegerhorst keine Tests durchgeführt", erklärt Oberst Christian Fiedler.

Nach der Landung wird es für die Ausfahrt der Gäste zur Rennstrecke eine Schleuse vom Fliegerhorst-Gelände geben. Das Projekt Spielberg wird den Transport übernehmen und die anreisenden Rennfahrer und Crew-Mitglieder durch das sogenannte Flatschacher-Tor nahe der Piste auf die Straße und dann direkt zum Ring fahren. Wachen werden das Tor bei Bedarf öffnen.

Laut Fiedler werden alle Dokumente für die Landungen elektronisch und kontaktlos abgewickelt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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