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Pirelli-Platzer in Baku: Keine Trümmer schuld!
"Am Ende wird Pirelli wieder sagen, dass ein Teil von einem Crash da war. Sie haben die Strecke gesäubert, aber vermutlich wird es Pirelli wieder auf Carbonteile schieben" - so die Vermutung von Max Verstappen nach seinem Reifenplatzer, der ihn den Sieg beim Grand Prix von Aserbaidschan in Baku kostete.
Aber die Vermutung des Niederländers bestätigen die Italiener nicht. Das Ergebnis der Untersuchungen ist jetzt bekannt, und es waren keine Trümmerteile, die die Rennen von Verstappen und Lance Stroll zuvor so jäh beendeten.
Ein "umlaufender Bruch an der inneren Seitenwand" sei Schuld gewesen, also kein Produktionsfehler oder äußerer Einfluss. Ein solcher Bruch sei auf die falsche Handhabung durch die Teams zu erklären, so Pirelli weiter. Ob die empfohlenen Reifendruck-Bereiche während des Rennens eingehalten werden, kann der Hersteller nämlich nicht überprüfen.
Red Bull Racing antwortet darauf umgehend, das Team habe keine autobezogenen Fehler gefunden und sich immer an die Reifenparameter gehalten.
Neue Vorgaben zur Überwachung des Luftdrucks sind nun in der Planung.