Mercedes dominiert den Freitag in Spanien

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Mercedes fährt sich gleich zu Beginn des Rennwochenendes in die Favoritenrolle für den Grand Prix von Spanien (Sonntag, 15:10 Uhr im LIVE-Ticker).

Die Silberpfeile markieren in Barcelona in beiden Trainings am Freitag die Bestzeit. So wie am Vormittag geht auch am Nachmittag die schnellste Runde in 1:17,284 Minuten an Valtteri Bottas. Der Finne bleibt nur knapp mit 0,049 Sekunden vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton.

Dahinter landet das Ferrari-Duo Charles Leclerc (+0,301) und Sebastian Vettel (+0,389).

Max Verstappen, bei dessen Red Bull nach dem 1. Training aufgrund eines Öllecks der Motor gewechselt werden muss, wird Fünfter (+0,751).

Romain Grosjean, Pierre Gasly, Kevin Magnussen, Carlos Sainz und Daniil Kvyat komplettieren die Top Ten. Kimi Räikkönen landet im Alfa Romeo auf Rang elf, Renault-Pilot Daniel Ricciardo wird hinter seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg 15.

Das dritte freie Training findet am Samstag um 12 Uhr statt, das Qualifying beginnt um 15 Uhr (im LIVE-Ticker).

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Einsames Rennen von Mercedes?

Für Mercedes geht es am Samstag (15 Uhr im LIVE-Ticker) auf dem Circuit de Catalunya um die dritte Pole Position in Folge, es wäre die dritte für Bottas. Mit 87 Punkten führt der Skandinavier einen Zähler vor Weltmeister Hamilton die Gesamtwertung an.

Den Konkurrenten Ferrari und Red Bull drohen in Spanien erneute Tiefschläge. Vor allem die "Bullen" fürchten, abgehängt zu werden. "Bis jetzt war es ja halbwegs akzeptabel. Aber wenn das morgen und im Rennen so weitergeht, ist das eine Mercedes-Dominanz, die zu denken gibt", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko. "Dann fahren die künftig vorne ein einsames Rennen."

Bottas erzielte in 1:17,284 Minuten Tagesbestzeit und ließ sich auch von einem Öl-Leck im ersten Abtasten nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem sogenannten Safety-Stopp infolge des Öl-Verlusts blieb sein Mercedes wie vorgesehen stehen und ließ Bottas um seinen vormittäglichen "Longrun umfallen", wie es Teamchef Toto Wolff ausdrückte.

Das Malheur war laut dem Wiener schnell gefunden: "Sieht danach aus, als hätten wir ein paar Schrauben verloren." Er ortete im "Fixen" zwar einen "richtigen Job" - seine Mechaniker sollten die Schrauben bis zum Nachmittag - gewohnt verlässlich - wiederfinden. Was folgte, war die fast schon gewohnte Dominanz in Silber.

Hamilton fand erst am Nachmittag zum Drive, setzte dann aber zur zweitschnellsten Tagesrunde an. Ein erneuter teaminterner Kampf um den Platz an der Sonne scheint auch in Barcelona vorgezeichnet. Für den Briten wäre es der dritte Katalonien-Erfolg in Folge, der vierte insgesamt (2014, 2017, 2018). Der Teamchef rechnet vorsorglich mit allem: "Barcelona ist grundsätzlich immer ein heißes Pflaster, weil wir entweder einen Totalausfall haben und kollidieren, oder eins und zwei machen", sagte Wolff.

Von Doppelsiegen ist Red Bull derzeit selbst laut Motorsportberater Helmut Marko weit entfernt. Verstappen holte mit Platz fünf wohl wieder "das Optimum heraus", wie Marko meinte. Teamkollege Pierre Gasly landete hinter Haas-Pilot Romain Grosjean auf Platz sieben. Bei den Bullen sind über Nacht Sonderschichten zur Problemfindung eingeplant. "Und selbst wenn wir die Lösung finden, bringt uns das nicht in die Nähe von Mercedes." Zumindest würde man dann, so Marko, "mit Ferrari fighten".


Textquelle: © LAOLA1.at

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