Formel 1: Kürzere Renndistanzen ab 2027
In der Formel 1 werden ab der kommenden Saison die Renndistanzen von 305 auf 290 Kilometer reduziert.
Die Formel 1 hat ab der kommenden Saison eine Reduzierung der offiziellen Renndistanzen um 15 Kilometer genehmigt. Die Gesamtdistanz wird damit von 305 auf 290 Kilometer verkürzt.
Die Entscheidung wurde in London von der Formel-1-Kommission unter dem Vorsitz von F1-CEO Stefano Domenicali und dem FIA Single-Seater Direktor Nikolas Tombazis finalisiert.
Anpassung an neue Motorenvorschriften
"Im Einklang mit den Verfeinerungen der Kraftstofffluss-Vorschriften für die Antriebseinheiten, die 2027 eingeführt werden, wurde eine Reduzierung der Gesamtdistanz von 305 km auf 290 km genehmigt, was einer Reduzierung um zwei bis drei Runden (je Strecke, Anm.) entspricht", teilte die FIA in einer Erklärung mit.
Grund dafür sind die neuen Motoren-Regeln, die 2027 kommen: Die Autos sollen dann mehr Leistung aus dem klassischen Verbrennungsmotor holen und weniger aus dem Elektroantrieb.
Mehr Flexibilität bei Rennunterbrechungen
Um besser mit Regenverzögerungen und roten Flaggen umgehen zu können, hat die Kommission auch die strikte Dreistunden-Obergrenze für die gesamte Rennveranstaltung abgeschafft.
Während das Maximum von zwei Stunden aktiver Rennzeit bestehen bleibt, gibt die Änderung den Organisatoren die Flexibilität, vollständige Renndistanzen zu absolvieren.
Auch die Trainings erhalten mehr Flexibilität, um nach Unterbrechungen verlängert zu werden.