Training statt Kurzurlaub: Silberberger greift beim WAC durch
Mit der dritten Ligapleite in Serie hat sich der WAC in die Länderspielpause verabschiedet. Nun ist Thomas Silberberger als Krisenmanager gefragt. Eine erste Maßnahme hat er bereits getroffen.
Seit dem ersten Spieltag konnte der Wolfsberger AC in der ADMIRAL Bundesliga kein Spiel mehr gewinnen. Am vergangenen Spieltag setzte es für die Kärntner gegen die SV Ried die dritte Ligapleite in Serie.
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Am Montag hatte Thomas Silberberger, Cheftrainer der "Wölfe", die Niederlage noch immer nicht verdaut. Auf Nachfrage der "Krone", was für ihn dabei am schlimmsten war, meinte Silberberger: "Kann ich gar nicht sagen – weil so viel schlimm war!"
Silberberger: "Wir trainieren jetzt mal bis Donnerstag"
Doch besonders mit der eigenen Defensivleistung kann der WAC überhaupt nicht zufrieden sein. In den jüngsten drei Ligaspielen kassierte man immer mindestens drei Gegentreffer, gegen die SV Ried waren es gar vier. "Jeder Ballverlust hat praktisch bedeutet, dass ein Gegner allein auf unser Tor läuft. Weil Restverteidigung bzw. Gegenpressing nicht vorhanden waren", wird Routinier Rene Renner deutlich.
Der Weg aus der Krise ist ein weiter, auch deshalb hat Thomas Silberberger den ab Mittwoch angesetzten Kurzurlaub von fünf Tagen gestrichen. "Wir trainieren jetzt mal bis Donnerstag – dann schauen wir weiter", lautet die Marschroute des 53-jährigen Tirolers.
Nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen werden Markus Pink und Simon Piesinger, die seit Montag beim Trainerkurs sind und Otar Mamageishvili, der beim georgischen Nationalteam weilt.