Ferrari plant Protest gegen Vettel-Strafe

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Ferrari will die umstrittene Fünf-Sekunden-Strafe, die Sebastian Vettel den Sieg beim Grand Prix von Kanada kostete, nicht hinnehmen.

Die Scuderia hat direkt nach dem Rennen bei der FIA angekündigt, gegen die Entscheidung Einspruch einlegen zu wollen.

"Ich wüsste nicht, was Sebastian in dieser Situation hätte anders machen können. Deshalb fechten wir die Entscheidung an", erklärt Teamchef Mattia Binotto.

Ferrari hat nun 96 Stunden Zeit, um Beweismaterial zu sammeln und zu entscheiden, ob man den Protest auch einreicht und bis zum Ende verfolgt. Denn die Szene darf nur dann noch einmal neu beurteilt werden, wenn neue Beweise vorliegen.

Zwar kann man laut dem sportlichen Reglement keinen Protest gegen eine Zeitstrafe während des Rennens einlegen, aber man kann den Zwischenfall selbst anfechten. Sprich: Ferrari muss beweisen, dass Vettel die Strecke nicht auf unsichere Weise wieder befahren oder Hamilton von der Strecke gedrückt hat.

"Da war keine Absicht dahinter. Sebastian hatte sogar Glück, dass er auf der Strecke geblieben ist", sagt Binotto. "Wir stimmen der Entscheidung nicht zu."

Textquelle: © LAOLA1.at

Formel 1: Strafe kostet Sebastian Vettel den Sieg in Kanada

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