Wolff: Liberty-Gerüchte sind "Fabeln"

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff meldet sich erstmals zu den Gerüchten zu Wort, wonach er nach seinem Vertragsende 2020 neuer Formel-1-Chef werden könnte.

"Da würde ich meinen Job nicht ernst nehmen, wenn ich mich an solchen Spekulationen beteiligen würde. Das ist im Bereich der Fabeln einzuordnen", sagt der 47-jährige Wiener am Freitagabend gegenüber der APA und Ö3.

"Da hat ein Journalist eine lustige Geschichte geschrieben, die voll ist mit irgendwelchen Spekulationen", sagt Wolff und betont: "Ich bin noch lange bei Mercedes und habe die super Aufgabe, dieses Team hier führen zu können. Das macht Spaß und ist nicht etwas, das ich ändern möchte."

Vor dem Europa-Auftakt der Formel 1 in Barcelona war Wolff in einem Medienbericht als möglicher Nachfolger von Formel-1-Schirmherr Chase Carey ins Spiel gebracht worden. Die US-Unternehmensgruppe Liberty Media hatte die wichtigste Automobil-Rennserie der Welt im Jahr 2016 übernommen, Carey ist Vorstandschef und Geschäftsführer deren Formel-1-Gruppe.

Als Grund für Wolffs Wechsel war in dem Bericht unter anderem ein angeblich angespanntes Verhältnis zum neuen Daimler-Chef Ola Källenius genannt worden. Källenius, der Ende Mai Dieter Zetsche an der Spitze des Konzern ablösen wird, ist laut Wolff einer, "dem die Formel 1 am Herzen liegt. Aber andererseits auch einer mit knallhartem Kalkül."

Der Schwede kündigte bereits an, Daimler zu einem grüneren Image verhelfen zu wollen. Laut Wolff ist Källenius aber vom Marketing-Wert der Königsklasse überzeugt. "Wir generieren damit einen riesigen Mediengegenwert, deshalb stellt es niemand infrage", sagte Wolff.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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