"Indizien" nach Reifenplatzern in Baku

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Formel-1-Reifenhersteller Pirelli hat eine schnelle Aufklärung der gefährlichen Reifenplatzer von WM-Spitzenreiter Max Verstappen und Lance Stroll beim Großen Preis von Aserbaidschan angekündigt.

"Wir werden nicht nur die beschädigten Reifen unter dem Mikroskop untersuchen, sondern auch vollständige, um uns ein Bild zu machen, was es gewesen ist", sagt Pirelli-Sportchef Mario Isola in Baku.

Am Sonntag hatte der geplatzte linke Hinterreifen Verstappen den schon sicher geglaubten Sieg am Kaspischen Meer gekostet. Zuvor war Stroll an seinem Aston Martin der gleiche Reifen geplatzt. Beide Fahrer krachten bei Geschwindigkeiten von jeweils mehr als 300 km/h in die Streckenbegrenzung, blieben aber unverletzt.

"Das waren keine Reifenschäden aufgrund zu großer Abnutzung", sagt Isola. Demnach könnten Trümmerteile der Grund für die Probleme sein. Dafür spricht auch, dass Mercedes einen Einschnitt an einem der Reifen von Weltmeister Lewis Hamilton feststellte.

"So nah am Rennen können wir noch keine Schlussfolgerungen treffen", sagt Isola und spricht von "ein paar Indizien, mehr nicht". Ein Ergebnis könne erst nach einer Untersuchung im Labor in Mailand erfolgen. Die betreffenden Pneus wurden am Montag bereits verschickt, um noch vor dem kommenden Rennen in Frankreich in knapp zwei Wochen ein Resultat präsentieren zu können.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich über ein Teil gefahren bin, denn ich habe mehrere Runden exakt die gleiche Linienwahl getroffen", sagte Verstappen kurz nach Rennende. "Pirelli wird natürlich sagen, dass es ein Fremdkörper war, das tun sie immer."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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