Er wolle Vettel "nicht auf die Anklagebank bringen, aber diese Zwischenfälle kann man nicht mehr als Zufall betrachten".
Der Austin-GP war schließlich nicht das erste Rennen in dieser Saison, in dem Vettel und Ferrari patzten. Diese Fehler kosteten Vettel die WM >>>
Brawn: "Ferrari muss einen Weg finden"
Für Brawn liegt die "Schuld" an der WM-Situation allerdings weniger bei Ferrari als bei Vettel. "Das Team hat ihm dieses Jahr von Beginn der Saison an ein konkurrenzfähiges Auto gegeben", so der Brite, "sie sollten sich darauf fokussieren, einen Weg zu finden, das Talent von Sebastian voll auszuschöpfen".
Bei all der Kritik an Vettel merkt Brawn aber auch an: "Du wirst nicht grundlos viermal Weltmeister und Sebastian hat definitiv nicht vergessen, wie man gewinnt. In einem solch komplizierten Sport wie der Formel 1 erreichst du deine Ziele nur, wenn alle Teile des Puzzles zusammenpassen. Wenn nur ein Teil fehlt, wird alles gefährdet."