Audi krempelt sein Motorsport-Programm um

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Großer Umbruch im Motorsport-Programm von Audi! Die vier Ringe bekommen einen neuen Motorsportchef, Julius Seebach wird Dieter Gass ersetzen. Und damit werden auch die Engagements auf den Kopf gestellt.

Die Ingolstädter steigen ab 2022 aus der Formel E aus und bestreiten stattdessen mit einem "alternativen Antriebskonzept" die Rallye Dakar. Auch eine Rückkehr zu den 24 Stunden von Le Mans ist in Vorbereitung.

Das Ende der Ära des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM), "wie wir sie alle kennen" und in dem Audi im kommenden Jahr nicht mehr antreten wird, sei auch für ihn eine gute Gelegenheit gewesen, "etwas Neues zu beginnen", sagt Gass.

Keine Formel E, aber Nachhaltigkeit bleibt

Die künftige Strategie des Unternehmens stehe ganz klar im Zeichen der Elektrifizierung und einer CO2-neutralen Mobilität. "Deshalb bereiten wir uns intensiv auf den Einstieg in die neue Sportwagen-Kategorie LMDh mit ihren Highlight-Rennen 24 Stunden von Daytona und Le Mans vor", erklärt der Vorstandsvorsitzende Markus Duesmann und betont: "Die wichtigste Botschaft für unsere Fans ist, dass Motorsport bei Audi weiter eine bedeutende Rolle spielen wird."

Audi war seit 2017 als Werksteam in der Formel E engagiert, der Ausstieg macht auch vor einem anderen Aspekt Sinn: Seit einem Jahr ist der Volkswagen-Konzern auch mit Porsche in der Elektro-Serie engagiert und fuhr damit quasi gegen sich selbst.

In Le Mans ist Audi (13 Siege in der Top-Kategorie) hinter Porsche (19 Siege) die zweiterfolgreichste Marke. Ende 2016 erfolgte der vorläufige Abschied aus der WEC.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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