"Fußball zu möglichst vielen Fans bringen"
Vor der Auslosung der Vorrundengruppen am 1. April soll es - solange der Vorrat reicht - eine zweite Verkaufsphase geben, Einzelheiten will die FIFA später mitteilen. Nach der Auslosung folgen weitere Verkaufsphasen, dann werde es auch Karten für Zuschauer geben, die bei den anderen Fans ihrer Mannschaft sitzen wollten, hieß es. Zudem werden sogenannte bedingte Fantickets angeboten, mit denen Zuschauer einen Sitzplatz für mögliche Begegnungen ihres Teams in der K.o.-Phase einschließlich des Finales reservieren könnten.
In der Verkaufsphase nach der Gruppenauslosung soll es auch möglich sein, Karten für mehr als ein Spiel pro Tag zu bestellen. Damit genug Zeit für einen Transfer bleibt, können allerdings nicht zwei aufeinanderfolgende Spiele besucht werden. Mit den Produkten zeige man, "dass wir den Fußball zu möglichst vielen Fans aus aller Welt bringen möchten", sagte FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP sollen ausländische Fans für die günstigste Karte umgerechnet etwa 61 Euro bezahlen und damit rund ein Drittel weniger als zuletzt bei der WM 2018 in Russland. Zuschauer aus dem Gastgeberland sollen bereits für umgerechnet knapp zehn Euro eine Karte kaufen können. Das wäre halb so viel wie in Russland und der günstigste Preis seit der WM 1986 in Mexiko, hieß es.
Die FIFA hoffe auf Einnahmen von umgerechnet rund 440 Millionen Euro durch den Verkauf der Eintrittskarten und von Rechten aus dem Gastgewerbe. Unterkünfte in Hotels, Apartments und auf Kreuzfahrtschiffen sollten später in diesem Jahr angeboten werden. Erwartet würden rund 1,2 Millionen Besucher.