UEFA verschiebt Juni-Länderspiele

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Die UEFA hat wegen der Corona-Krise die für Juni angesetzten Länderspiele auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das wird nach der Videokonferenz der 55 Mitgliedsverbände am Mittwoch bekanntgegeben. In dieser wurde das weitere Vorgehen besprochen. Nach einer Entscheidung des Exekutivkomitees des Kontinentalverbands wurden auch die Termine für alle UEFA-Clubwettbewerbe der Saison 2020/21 bis auf Weiteres verschoben.

Damit finden die Partien des ÖFB-Teams gegen England (2. Juni, Wien) und Tschechien (9. Juni, Prag) nicht zu den ursprünglich geplanten Terminen statt.

ÖFB begrüßt Verschiebung

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat die Verlegung begrüßt. "Wir haben heute Klarheit und Planungssicherheit bekommen, sowohl für uns, als auch für die Ligen, die jetzt die in wirtschaftlicher Hinsicht wichtige Möglichkeit haben, ihre Bewerbe bis Anfang August fertig zu spielen", sagte Generalsekretär Thomas Hollerer zur APA.

Er sprach von einer "Entscheidung zum Wohle der Gesundheit. Denn wir fahren da derzeit alle auf Sicht." Bei diesem Thema herrsche Konsens. "Es ist ein schönes Signal, dass in der Krise der Fußball insgesamt zusammenrückt und Einzelinteressen hintangestellt werden."

Zuletzt waren bereits die ursprünglich Ende Mai geplanten Endspiele in der Champions League der Herren (30. Mai/Istanbul) und Frauen (24. Mai/Wien) und Europa League (27. Mai/Danzig) wegen der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die internationalen Bewerbe könnten einem Bericht des ZDF zufolge gar erst wieder im Juli aufgenommen und im August die Sieger gekürt werden.

Auch das Zulassungsverfahren für UEFA-Klub-Bewerbe startet beispielsweise nicht wie geplant - auch dies ermöglicht eine längere Saison in den nationalen Ligen.

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