UEFA-Sitzung: Europacup erst wieder ab Juli?

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Champions League und Europa League könnten einem Medienbericht zufolge aufgrund der Coronavirus-Pandemie mindestens bis Juli pausieren.

Wie die UEFA nach der Konferenz der 55 UEFA-Mitgliedsverbände am Mittwoch verkündet, gibt es nach wie vor keine neuen Termine für die Fortsetzung der Saison in Champions League und Europa League.

Das ZDF hatte zuvor allerdings bereichetet, dass die internationalen Bewerbe erst wieder im Juli aufgenommen und im August die Sieger gekürt werden sollen.

Im Rahmen der UEFA-Konferenz wurden auch die für Juni angesetzten Länderspiele auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit finden die Partien des ÖFB-Teams gegen England (2. Juni, Wien) und Tschechien (9. Juni, Prag) nicht zu den ursprünglich geplanten Terminen statt.

Nach einer Entscheidung des Exekutivkomitees des Kontinentalverbands wurden auch die Termine für alle UEFA-Klubwettbewerbe der Saison 2020/21 bis auf Weiteres verschoben. So startet das Zulassungsverfahren beispielsweise nicht wie geplant - auch dies ermöglicht eine längere Saison in den nationalen Ligen.

Mehr Spielraum für Ligen bei Europacup-Aufschub?

Derzeit sind alle UEFA-Partien auf Klub-Ebene für unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Champions League und Europa League stecken jeweils im Achtelfinale fest.

Davon betroffen ist auch der LASK, der im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Manchester United eine 0:5-Heimniederlage kassierte. Das Geisterspiel am 12. März im Linzer Stadion war das bisher letzte Profi-Fußball-Spiel in Österreich.

Das erklärte Ziel der europäischen Ligen bleibt, die aktuelle Saison bis 30. Juni abzuschließen. Werden die Europacup-Partien erst im Juli oder August gespielt und die Juni-Länderspiele verschoben, würde das den nationalen Ligen mehr Räume im Terminkalender verschaffen.

Zu diesem Zweck hatte die UEFA bereits die EM 2020 in den Sommer 2021 verlegt. Offen blieb unter anderem die Frage, wie mit bereits beschlossenen Transfers zum 1. Juli oder am 30. Juni auslaufenden Verträgen verfahren wird. Hierzu berät sich derzeit eine Arbeitsgruppe des zuständigen Weltverbands FIFA.

Textquelle: © LAOLA1.at

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