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U21-Coach Perchtold stolz: "Aktuell das beste Team der Gruppe"
Auch wenn die U21-Elf am Ende die EM verpasste, ist Teamchef Peter Perchtold stolz auf seine Mannschaft.
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Österreichs U21-Nationalteam hat die EM-Qualifikation mit einem Kantersieg abgeschlossen, ist bei der Endrunde nächsten Sommer in Albanien und Serbien aber dennoch nur Zuschauer.
Die höchste ÖFB-Nachwuchsauswahl gewann am Dienstag in Caernarfon gegen Wales auswärts 7:1 (3:1), holte den Gruppenzweiten Dänemark aber nicht mehr ein.
Die Dänen hatten in Gruppe I nach einem 0:0 gegen Belgien am Ende einen Punkt mehr auf dem Konto - und das um drei Treffer bessere Torverhältnis.
Perchtold zufrieden
Die Österreicher hatten auf eine Niederlage der Dänen hoffen und dazu noch insgesamt neun Tore aufholen müssen, um noch ins Play-off zu kommen.
"Wir haben das gemacht, was wir beeinflussen konnten, und das war dieser klare Sieg. Man hat gemerkt, dass die Jungs noch daran geglaubt haben, dass wir Platz zwei schaffen können", meinte ÖFB-U21-Teamchef Peter Perchtold.
Die Spieler seien daher etwas enttäuscht, er habe ihnen in der Kabine aber gesagt: "Wir sind vielleicht auf dem dritten Platz gelandet, aber aktuell sind wir das beste Team dieser Gruppe."
Die Chancenverwertung sei diesmal "wirklich gut" gewesen, erklärte Perchtold. Die diesbezügliche Steigerung gegenüber dem 1:1 vergangenen Freitag im Quali-Showdown in Wien gegen Dänemark gelang mit zwei Änderungen in der Startformation.
Höchster Sieg seit fünf Jahren
Anstelle des angeschlagenen Thierry Fidjeu-Tazemeta begann Oluwaseun Adewumi auf dem rechten Flügel, im Sturmzentrum erhielt Erik Kojzek den Vorzug gegenüber Furkan Dursun.
Das 7:1 war der höchste Sieg für Österreichs U21-Team seit 2021 bzw. mehr als fünf Jahren. In den ersten sieben Quali-Partien hatte die Perchtold-Auswahl insgesamt acht Tore erzielt, nun im abschließenden Match fast ebenso viele.
14 Punkte aus acht Spielen waren am Ende aber zu wenig. Eine schwere Hypothek: Im Oktober 2025 war man den Walisern in Linz mit 0:2 unterlegen.
Zuletzt 2019 dabei
Das Turnier 2019 in Italien bleibt Österreichs bisher einzige U21-EM-Teilnahme. Das wichtigste Nachwuchsturnier des Kontinents wurde nun zum vierten Mal in Serie verpasst.
"Wir haben bis zum Schluss an das Wunder geglaubt, aber leider hat es nicht sein sollen", erklärte Hödl. "Wir werden aber wieder angreifen."
In der Quali auswärts 7:1 zu gewinnen "passiert nicht einfach so", meinte der 19-Jährige. "Ich denke, wir können nach diesen beiden Spielen stolz auf uns sein", ergänzte Schuster.