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Zadrazil vor ÖFB-Comeback: "Einfach schön"

In der WM-Quali gegen den Kosovo steht die erfahrene Spielerin wieder im Kader. Unter Neo-Teamchef Søndergaard könne "etwas wirklich Cooles entstehen."

Zadrazil vor ÖFB-Comeback: "Einfach schön" Foto: © GEPA
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Nach rund 16 Monaten und überstandenem Kreuzbandriss steht Sarah Zadrazil vor ihrem Comeback im österreichischen Fußball-Nationalteam.

Die WM-Play-off-Partien gegen den Kosovo am Freitag (18.00 Uhr/live ORF 1) in Pristina und am Dienstag kommender Woche in Wien sind dafür die Bühne. "Es ist einfach schön, wieder dabeizusein", sagte der Routinier am Dienstag. Einen Einsatz in der Startelf dürfe man sich aber nicht erwarten, betonte die 128-fache Teamspielerin.

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"Ich bin echt froh, dass ich wieder richtig aktiv dabei sein kann", erklärte Zadrazil. Am 3. Juni 2025 stand sie zuletzt für Rot-Weiß-Rot am Platz, Ende September 2025 ereilte die Bayern-Legionärin im Clubeinsatz dann das Schicksal Kreuzbandriss.

Anfang des vergangenen Monats kehrte die Oberösterreicherin für die Münchnerinnen zurück, inzwischen sammelte sie bereits Einsatzminuten in sechs Partien.

"Rückblickend war die Rehazeit sehr positiv. Ich versuche, jetzt dankbarer zu sein für die Momente, in denen ich am Platz stehen kann."

Zadrazil fit für einen Startelfeinsatz

Für die 33-Jährige ist es der erste Lehrgang unter Neo-Teamchef Lars Söndergaard. Die Spielidee des Dänen stößt bei Zadrazil auf offene Ohren.

"Bei Alex (Schriebl) war das Spiel direkter ausgelegt, jetzt haben wir mehr Kontrolle, versuchen, viel übers Zentrum zu spielen. Und ich bin es ja gewohnt, viele Ballaktionen zu haben", erklärte die defensive Mittelfeldakteurin. "Ich glaube, dass da was richtig Cooles entstehen kann."

Prinzipiell sei sie fit für einen Startelfeinsatz. "Ich fühle mich gut. Durch die Reha ist meine Grundfitness vielleicht sogar besser. Ich mache mir keine Sorgen über mein Knie. Aber man muss das clever lösen, ich muss geduldig bleiben", gab sie an.

"Ich weiß nicht, ob ich in der Startelf stehe oder nicht. Ich kann es, aber vermutlich noch nicht über 90 Minuten. Mein längster Einsatz (seit der Rückkehr, Anm.) waren 45 Minuten."

In Pristina wartet der "Horror-Rasen"

Dass man am Freitag im Fadil-Vokrri-Stadion von Pristina und damit jenem Platz, dessen schlechter Zustand eine Woche zuvor bei den ÖFB-Männern für heftige Kritik sorgte, antritt, sei nicht zu ändern.

"Im Frauenfußball kämpft man ohnehin oft mit schlechten Bedingungen. In Wien sind die Bedingungen aber super, da können wir unser Spiel durchziehen."

Gegen den Kosovo sei man so oder so Favorit. "Es ist sicher eine gute Mannschaft aus Liga C, die mit (Austria Wiens) Modesta Uka und Ereleta Memeti zwei individuell sehr gute Spielerinnen hat, die wir aus dem Spiel nehmen müssen. Ihr Spiel wird stark auf Konter ausgelegt sein", warnte Zadrazil.

Kommt man weiter, wartet in den finalen Duellen aller Voraussicht nach die Schweiz und damit ein Gegner auf Augenhöhe. "Wir brennen darauf, uns für die WM zu qualifizieren."

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