Gregoritsch glaubt an Kollers Hilfe

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Für die ÖFB-U21 ist nach dem 1:1 im Playoff-Hinspiel der EM-Quali gegen Spanien noch alles möglich.

Deswegen hofft Teamchef Werner Gregoritsch für das Rückspiel (Di., 18 Uhr, Albacete) auf Hilfe von seinem ÖFB-Kollegen Marcel Koller.

„Ich glaube, dass unter Umständen der eine oder andere noch als Überraschung aus dem A-Team ins U21-Team kommt. Dann könnten wir Offensiv noch effizienter und effektiver sein“, sagt Gregoritsch, der erstmals eine österreichische U21 zur EM-Endrunde führen könnte.

Gregoritsch, Schaub und Lazaro?

Es scheint vor allem denkbar, dass Michael Gregoritsch, Louis Schaub und Valentino Lazaro die U21 verstärken. Theoretisch wären vom A-Team auch noch Alessandro Schöpf und Marcel Sabitzer spielberechtigt (Das sagen die A-Teamspieler dazu).

Eine Entscheidung darüber, ob Koller Spieler abgibt, und wenn ja, welche, wird für Samstag nach dem Irland-Spiel erwartet. Am Sonntag fliegt die ÖFB-U21 auf die iberische Halbinsel.

Im Rückspiel nicht mit von der Partie ist Christoph Martschinko, der eine Gelb-Sperre absitzen muss. Auch sonst fehlen etliche Leistungsträger, etwa Florian Grillitsch und Tarkan Serbest.

"Ein Faschingsscherz?"

Einen Tag vor dem Hinspiel musste Gregoritsch kadertechnisch einige weitere Rückschläge verdauen. Thomas Murg reiste wegen Hüftproblemen ab. „Beim Abschlusstraining hat sich Stec das Kreuz verrissen, Schmerböck hatte auf einmal Zahnweh und musste Schmerztabletten nehmen. Das ist alles passiert, während ich mein Mittagsschlaferl gemacht habe. Ich habe geglaubt, das ist ein Faschingsscherz“, berichtet der Teamchef.

Wenige Minuten vor dem Anpfiff musste dann auch noch Kevin Friesenbichler aus der Startelf genommen werden, weil sein Knöchel Probleme machte. Letztendlich konnte der Austria-Stürmer dann aber in der zweiten Hälfte etwas mehr als eine halbe Stunde mithelfen.

Ganz junge Kräfte

Weil er so viele Ausfälle zu beklagen hatte, setzte Gregoritsch auf einige junge Kräfte. Der Stichtag für die aktuelle U21 ist der 1.1.1994 – Philipp Lienhart (1996), Konrad Laimer (1997) und Xaver Schlager (1997) standen in der Startelf.

„Wir haben trotz der Veränderung der Mannschaft im Vergleich zum Herbst gezeigt, dass großes Potenzial da ist. Ich habe auf die Jugend gesetzt. Es waren sehr viele Spieler dabei, die dem österreichischen Fußball in Zukunft noch sehr viel Freude bereiten können“, freut sich der Coach.


Harald Prantl


Michael Gregoritsch über "seine" U21:


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