Klagenfurt keine Option für U21-EM - "Wären gerne dabei gewesen"
Mit dem Wörthersee-Stadion hat der ÖFB bei der Bewerbung für die U21-EM auf eines der größten Stadien des Landes verzichtet. Was sind die Gründe dafür?
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Im Jahr 2029 könnte Österreich Schauplatz der U21 Europameisterschaft werden.
Am Montag hat der österreichische Fußball-Bund offiziell sein Bewerbungskonzept eingereicht.
Mit dem Wörthersee-Stadion ist das Finalstadion vom ÖFB-Cup nicht unter den möglichen Spielstätten. Bei der Heim-EM 2008 wurden noch drei Partien in der Landeshauptstadt Kärntens ausgetragen, jetzt gab die Stadt Klagenfurt gar keine Bewerbung dafür ab.
Wie die "Krone" berichtet, wusste Klagenfurt offenbar nicht einmal von der Möglichkeit. Sportpark-Geschäftsführer Daniel Greiner betont: "Von uns hat es keine aktive Bewerbung gegeben. Der ÖFB hat große Stadien ausgelassen, weil sie volle Arenen transportieren wollen, daher wurden wir nicht miteinbezogen. Wir wären gerne dabei gewesen."
Hollerer: "Habe lieber eine kleinere Arena vollausgelastet"
Für Landessportdirektor Arno Arthofer wäre der Austragungsort Klagenfurt "ein großer Motivationsschub für junge Fußballer gewesen". Die Vorgehensweise des ÖFB stößt ihm dabei sauer auf: "Das Interessante ist, dass gerade der ÖFB damals darauf hingewiesen hat, wie wichtig es sei, dass man das Stadion in dieser Größe belasse."
Gegenüber der "Krone" hat ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer die Vorgehensweise des österreichischen Fußball-Bundes erklärt: "Jeder, der Interesse gehabt hat, hat sich melden können. Aber wir haben uns aufgrund der Schienen-Nachhaltigkeit an der ÖBB-Weststrecke für diese Stadien entschieden."
Das sei der Hauptgrund gewesen. Darum sind etwa auch Graz und Hartberg nicht dabei. Ein weiteres Argument sei aber schon gewesen, dass man "volle Stadien" vermitteln wolle. "Ich habe lieber eine kleinere Arena vollausgelastet", fügt Hollerer hinzu.