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Bacher über ÖFB-Einberufung: "Habe ein bisschen damit gerechnet"

Der Innenverteidiger hat sich bei Spitzenklub Olympique Lyon sofort als Stammspieler etabliert. Zwischen dem ÖFB-Spielstil und seinem Verein sieht er Ähnlichkeiten.

Bacher über ÖFB-Einberufung: "Habe ein bisschen damit gerechnet" Foto: © GEPA
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Neo-Teamspieler Felix Bacher hat einen bemerkenswerten Aufstieg hingelegt: Bis Juli 2024 bei der WSG Tirol, bis vor eineinhalb Monaten bei Estoril und jetzt Stammspieler bei Olympique Lyon.

"Ich war vielleicht überrascht, dass ich das Vertrauen so schnell bekommen habe, aber auch nicht zu 100 Prozent, weil sie es mir ja auch so kommuniziert haben und weil ich davon überzeugt bin, was ich kann", erklärte der Innenverteidiger am Dienstag im ÖFB-Camp in Windischgarsten.

Gelungener Start bei "riesigem Verein"

Kolportierte 4,3 Millionen Euro zahlte der französische Spitzenclub im Sommer an den portugiesischen Verein. Seither brachte es Bacher auf einen Europa-League- und fünf Ligue-1-Einsätze, in allen Meisterschaftspartien spielte er durch und erzielte dabei auch ein Tor.

Seine persönliche Lyon-Bilanz steht bei vier Siegen und zwei Unentschieden, zuletzt gab es ein 4:0 gegen Sturms Europa-League-Gegner Stade Rennes.

Dieser Start macht bei Bacher Lust auf mehr. "Das Ziel ist, in der Liga ganz vorne mitzuspielen. Der Verein ist riesig, es gibt einen positiven Druck. Man ist ein bisschen in der Pflicht, dass man liefern muss", sagte der Osttiroler.

ÖFB-Philosophie ähnlich wie in Lyon

Bacher profitierte laut eigenen Angaben davon, dass Estorils Spielstil gut zu ihm passte. Nun hat er bei Lyon den Vorteil, neuerlich von einem portugiesischen Trainer, Paulo Fonseca, gecoacht zu werden. "Ich bin von seiner Idee und Philosophie sehr angetan." Die Spielweise von Estoril und Lyon ähnle jener der ÖFB-Auswahl, so Bacher. "Da sind wir auch viel am Pressen und Mann auf Mann."

Mit der Einberufung in die A-Auswahl sei ein Traum in Erfüllung gegangen, erzählte der ehemalige ÖFB-Nachwuchsteamspieler. "Ich habe aber schon auch ein bisschen damit gerechnet."

Im Gegensatz zu seinem Standing in Lyon ist der Weg zu einem Stammplatz im Nationalteam noch ein weiter, denn Österreich verfügt über zahlreiche hochklassige Innenverteidiger. Warum man gerade in der zentralen Abwehr so gut aufgestellt ist, kann sich auch Bacher nicht erklären. "Vielleicht ist es auch ein bisschen ein Zufall."

Als Kind agierte der 25-Jährige am anderen Ende des Spielfelds - als Stürmer. "Dann ist es kontinuierlich retour gegangen", berichtete Bacher. In der U15 spielte er noch als Zehner, in der U18 switchte er bereits zwischen defensivem Mittelfeld und Innenverteidigung.

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