We have contributed to the world and humanity in countless fields, earning an impressive number of Nobel Prizes along the way. Unfortunately, we have not yet found a cure for stupidity, ignorance and hypocrisy displayed by @IrelandFootball team coach. We’re not playing with…
— ISRAEL FA (@ISRAELFA) September 21, 2026
Unruhe um Aussage von Irland-Teamchef zu ÖFB-Gegner Israel
Vor dem Auftakt in der Nations League gegen Österreich herrscht Aufruhr in Israel. Grund dafür ist eine Aussage von Irland-Teamchef Hallgrímsson.
Bei der Kaderbekanntgabe zu den anstehenden Länderspielen in der Nations League gegen den Kosovo (24.09.), Israel (27.09. und 04.10.) und Österreich (01.10.) wurde Irland-Teamchef Heimir Hallgrímsson gefragt, wie schwierig es für seine Spieler sei, sich auf den Fußball zu fokussieren.
Die Frage wurde wohl vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten gestellt.
"Wir spielen nicht mit dem Völkermord, wir spielen gegen den Völkermord", sagte Teamchef Hallgrímsson daraufhin und ergänzte: "Wir spielen gegen Israel; wir spielen nicht mit Israel."
Der israelische Fußballverband reagierte mit Empörung auf die Aussage des 59-Jährigen, bezeichnete die Verwendung des Wortes Völkermord als Inbegriff von "Dummheit, Ignoranz und Heuchelei".
"Spielen gegen den Trainer, der diese Eigenschaften verkörpert"
Auf X bezog der israelische Fußballverband am Montagabend ausführlich Stellung zu den Äußerungen: "Wir haben in unzähligen Bereichen einen Beitrag für die Welt und die Menschheit geleistet und dabei eine beeindruckende Anzahl von Nobelpreisen gewonnen. Leider haben wir noch kein Heilmittel gegen die Dummheit, Ignoranz und Heuchelei gefunden, die der Trainer der irischen Nationalmannschaft an den Tag legt."
In Anspielung an die Formulierung des 59-Jährigen ergänzt der israelische Fußballverband: "Wir spielen nicht mit Ignoranz, Heuchelei und Dummheit, sondern gegen den Trainer, der diese Eigenschaften verkörpert." Israelischen Medienberichten zufolge erwägt der israelische Fußballverband, eine Beschwerde bei der UEFA einzureichen. Bis Montagabend war jedoch noch keine Beschwerde bei der UEFA eingegangen.
Hallgrímsson bekräftigte außerdem eine im Vorjahr getätigte Aussage, wonach er nicht verstehen könne, warum Russland nach dem Einmarsch in die Ukraine von der FIFA und der UEFA gesperrt, Israel für sein Vorgehen in Palästina jedoch nicht sanktioniert wurde.
Israel bekommt es zum Auftakt der UEFA Nations League am Donnerstag (ab 20:45 Uhr im LIVE-Ticker >>>) mit Österreich zu tun. Am Sonntag (27.09.) steigt im Ausweichstadion in Debrecen das "Heimspiel" gegen Irland.