So hilft der ÖFB deinem Verein!

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Tolles Zeichen der ÖFB-Nationalspieler!

Die Teamkicker unter der Ägide von Kapitän Julian Baumgartlinger stellen 500.000 Euro auf die Beine, um den von der Coronakrise betroffenen Vereinen finanziell unter die Arme zu greifen.

ÖFB-Präsident Leo Windtner kündigt an, dass dieser Fonds seitens des ÖFB auf eine Million Euro erhöht wird.

"Nur schnelle Hilfe ist wirksame Hilfe", betont Windtner immer wieder. "Wir wollten hier ein Zeichen setzen und einen Notfallfonds für Vereine schaffen", so der ÖFB-Präsident. "Das Rückgrat ist durch die Nationalspieler gewährleistet. Eine tolle Geste!"

Die Vereine können ihre Ansuchen bis 12. Juni stellen, der Maximalbetrag pro Klub ist auf 10.000 Euro gedeckelt. Über die Anträge entscheidet eine mehrköpfige Jury, in der auch Team-Kapitän Baumgartlinger sitzt.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Kompletter Kader beteiligt sich

Baumgartlinger erläutert, dass sich der komplette Kader des ÖFB-Nationalteams an dieser Aktion beteiligt habe.

"Für uns ist es wichtig, dass es an der Basis im Breitensport, wo auch wir alle herkommen, auch nach dieser Zeit langfristig weitergeht"

Julian Baumgartlinger

"Für uns ist es wichtig, dass es an der Basis im Breitensport, wo auch wir alle herkommen, auch nach dieser Zeit langfristig weitergeht", erklärt der Leverkusen-Legionär.

Baumgartlinger gehört neben Windtner, ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel, ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold und ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer jener Jury an, die über die Vergabe der Mittel entscheidet.

"Entscheidend ist nicht nur, dass man etwas beiträgt, sondern dass es auch transparent abgeht. Neben der Verantwortung, einerseits etwas bereitzustellen, gilt es andererseits auch darauf zu achten, wer etwas bekommt. Das geht Hand in Hand", betont der 32-Jährige.

Dafür kann man ansuchen

Wer bekommt überhaupt etwas?

Laut Windtner habe jeder Fußball-Verein in Österreich, der nicht in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert ist, die Chance, Fördermittel zu beantragen. Dies gilt auch für Vereine der HPYBET 2. Liga in Sachen finanzieller Unterstützung bezüglich der für die Wiederaufnahme notwendigen PCR-Tests.

Vordergründig richtet sich der ÖFB-Hilfsfonds aber natürlich an Klubs aus dem Amateurbereich.

Windtner nennt Infrastruktur-Maßnahmen, den Erwachsenen-Bereich, den Nachwuchs sowie Frauen- und Mädchen-Mannschaften als die vier wichtigsten Bereiche, in denen geholfen werden soll.

Ausbezahlt soll noch im Laufe des Juni werden.

Kein Geld zur Begleichung von Gehältern

"Es ist ein kompakter Schritt, mit dem die Vereine rasch jene Unterstützung bekommen sollen, die sie dringend brauchen", verspricht der ÖFB-Boss und führt exemplarisch das Thema Infrastruktur an:

"Die Vereine hatten zuletzt keine Einnahmen, aber dennoch die Notwendigkeit, die Infrastruktur in Schuss zu halten. Da wollen wir helfen."

Keinesfalls gedacht ist die Unterstützung für die Bezahlung von Gehältern, die es auch im Unterhaus dem Vernehmen nach geben soll. "Wir werden ganz klare Abrechnungsvoraussetzungen schaffen, sodass die Hilfe nur widmungsgemäß verwendet werden kann", kündigt Windtner an.

Das Formular, mit dem man die Förderung beantragen kann, lässt sich auf der ÖFB-Homepage finden.

Auch die Basis soll durchatmen

Nachdem in der Bundesliga und in der 2. Liga bald wieder der Ball rollt, soll mit dieser Maßnahme auch im Amateurbereich für Erleichterung gesorgt werden.

"Wenn im ersten Stock die Fenster aufgehen, atmet auch die Basis wieder durch", so der ÖFB-Präsident, "es geht darum, im Amateurbereich Stillstand zu vermeiden und den Übergang in den Herbst zu schaffen, wenn der Spielbetrieb hoffentlich wieder aufgenommen werden kann."

Windtner: "Jetzt geht es darum, dass wir von Seiten des ÖFB ein Signal setzen wollen, dass kleine Vereine nicht auf der Strecke bleiben."

Textquelle: © LAOLA1.at

Bundesliga im TV: ORF verhandelt mit Sky wegen der Geisterspiele

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare