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Bacher: Rangnick ist nicht der Weihnachtsmann

Der Lyon-Legionär brauchte Geduld, ehe er zum ersten Mal das ÖFB-Trikot tragen durfte. Nervös war er dabei nicht.

Bacher: Rangnick ist nicht der Weihnachtsmann Foto: © GEPA

Felix Bacher musste warten. Während alle anderen Feldspieler in den ersten drei Nations-League-Spielen für das ÖFB-Team im Einsatz waren, verzichtete Ralf Rangnick in den ersten 270 Spielminuten auf den Tiroler.

"Man muss geduldig sein", lacht der 25-Jährige.

Kein Halligalli

Der Teamchef habe sowieso mit ihm gesprochen: "Er hat mir schon kommuniziert, dass ich auf jeden Fall Spielzeit bekomme."

Das klingt zwar gut, Bacher ist aber Realist: "Er ist ja auch nicht der Weihnachtsmann, er kann ja nichts versprechen. Das ist ja kein Freundschaftsspiel, kein Halligalli, es geht ja um was. Wenn es nicht passiert wäre, muss man auch damit umgehen."

Beim Auswärtsspiel im Kosovo war es dann aber so weit und der Frankreich-Legionär durfte zum ersten Mal für das A-Team ran, spielte beim 1:1 durch.

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Dann halt die 18...

"Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Trikot in der Wohnung aufhänge", sagt der Abwehrspieler.

Auf dem Dress ist die Nummer 18 zu sehen. Warum die 18? Bacher lacht: "Ich hatte da nicht viel Mitsprache. Ich bin in die Kabine gekommen, da war die 18, dann habe ich sie halt genommen."

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Der Frankreich-Legionär durfte den Trainingsanzug ausziehen
Foto: ©IMAGO / Branislav Racko

Nervös sei er nicht gewesen. "Ich habe mich einfach gefreut. Ich freue mich immer, wenn’s ums Kicken geht. Und wenn man mit guten Spielern spielt, macht es umso mehr Spaß."

Lob von Nebenmann Danso

Definitiv ein guter Spieler ist Kevin Danso. Der Tottenham-Profi lief neben Bacher in der Innenverteidigung auf.

"Er hat ein super Debüt gegeben. Ein super Spieler. Er spielt in der Ligue 1, ich kenne die Liga, die ist schwierig", sagt Danso über Bacher.

WSG, Estoril, Lyon, ÖFB-Team

Dass Bacher 2026 für einen renommierten Klub wie Olympique Lyon aufläuft und im A-Team spielt, war vor zweieinhalb Jahren so eher nicht zu erahnen, damals kickte er für die WSG Tirol.

Was er gesagt hätte, hätte ihm damals jemand das Jahr 2026 in dieser Art prophezeit? Bacher winkt ab: "Ich bin nicht der Typ, der so weit in die Zukunft schaut. Ich versuche einfach, Tag für Tag mein Bestes zu geben."

So eben auch beim Debüt im ÖFB-Team.

"Das erste Mal für mein Land aufzulaufen, war schön und toll. Das ist eine Riesenehre und es hat Spaß gemacht", strahlt er.

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