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ÖFB-Frauen wollen nächsten Schritt Richtung WM machen

Nach dem 2:1-Auswärtssieg wollen Österreichs Frauen gegen den Kosovo den nächsten Schritt Richtung WM 2027 machen. Teamchef Söndergaard mahnt zur Vorsicht.

ÖFB-Frauen wollen nächsten Schritt Richtung WM machen Foto: © GEPA
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Das österreichische Frauen-Nationalteam möchte am Dienstag den nächsten Schritt Richtung Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien machen. Mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen den Kosovo hat sich die ÖFB-Elf eine gute Ausgangslage für das Rückspiel geschaffen.

Für Teamchef Lars Söndergaard ist das Duell nach dem Hinspiel in Pristina allerdings noch lange nicht entschieden: "Wir haben erst die erste Halbzeit gespielt, haben gesehen, wo die Stärken des Gegners liegen und gehen mit einem gewissen Respekt ins Spiel", so der 67-Jährige.

Konzentriert gegen den Abwehrriegel

Das Gegentor im Kosovo kassierte das ÖFB-Team nach einem Konter. Genau solche Gegenangriffe gilt es in Wien zu verhindern. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn auch Kosovos offensiver Wirbelwind von Austria Wien Modesta Uka wird wieder in der Startelf erwartet.

"Dass wir, sobald wir den Ball verlieren, sofort da sind, ihnen gar nicht die Chance geben, dass sie ihre Topspielerinnen einsetzen können", fordert Kapitänin Sarah Puntigam. Ein funktionierendes Gegenpressing werde entscheidend sein.

Mehr Druck nach vorne

Lars Söndergaard erwartet von seinem Team, dass es die Entscheidung früher herbeiführt als im Hinspiel. Dort erzielte Nicole Billa erst in der 81. Minute den Führungstreffer.

Rückkehrerin Marie-Therese Höbinger berichtet von Anpassungen im Spiel der Österreicherinnen: "Wir haben ein paar Sachen adaptiert. Standards sind immer eine Waffe und mehr Flanken in die Box zu spielen, daran haben wir gearbeitet."

Der dänische Teamchef fordert vor allem "noch mehr Druck und noch mehr Power" im Offensivspiel.

Änderungen in der Startelf

Personell dürfte es im Vergleich zum Hinspiel die eine oder andere Änderung geben. "Wir werden zwei, drei Wechsel machen", kündigte Söndergaard an. Die im ersten Duell angeschlagene Claudia Wenger könnte in die Startelf zurückkehren.

Auch FC Bayern-Legionärin Sarah Zadrazil dürfte wieder eine Option für die Anfangsformation sein.

"Wir haben einen machbaren Weg vor uns, das muss jede anspornen", erklärte Höbinger.Laut Puntigam habe die Weltmeisterschaft der Männer im vergangenen Sommer gezeigt, welche Euphorie ein solches Großereignis in Österreich auslösen könne. "Hin und wieder wird schon über die WM geredet, aber wir haben noch ein paar Hürden vor uns", ergänzte die US-Legionärin.

Play-off wohl gegen Schweiz

In einem möglichen Play-off um die WM-Teilnahme wartet voraussichtlich die Schweiz. Die Nachbarinnen gewannen ihr Hinspiel gegen Israel in einem torreichen Duell mit 7:3.

Um sich diese Chance zu sichern, braucht es am Dienstagabend allerdings eine starke Teamleistung. "70 oder 80 Prozent könnten zu wenig sein", warnte Zadrazil.

Für das Rückspiel am Sport-Club-Platz sind bereits 2.500 Tickets verkauft. Anpfiff in Hernals ist am Dienstag um 18:00 Uhr.

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