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Nationenwechsel? Prödl fordert Eingreifen von FIFA und UEFA

Der Steirer wünscht sich einen sogenannten Schutzmechanismus, was Nationenwechsel angeht.

Nationenwechsel? Prödl fordert Eingreifen von FIFA und UEFA Foto: © IMAGO / Ulmer / Teamfoto

Die zunehmenden Nationenwechsel im internationalen Fußball beschäftigen auch den ÖFB.

"Das ist mittlerweile einfach das Geschäft. Im Prinzip ist es ein Transfermarkt", erklärt Nachwuchschef Sebastian Prödl im Interview mit "InsideAUT".

Österreich sei dabei sowohl Gewinner als auch Verlierer gewesen. Dennoch sieht der 39-Jährige in Sachen Nationenwechsel Handlungsbedarf.

"Zum Schutz der Spieler, und das sage ich bewusst, glaube ich trotzdem, dass UEFA und FIFA aufgrund der hohen Anzahl einen Schutzmechanismus einbauen müssen."

Prödl kritisiert Ungleichgewicht

Vor allem die fehlende finanzielle Entschädigung für Nationalverbände stößt Prödl sauer auf.

"Vereine erhalten Ausbildungsentschädigungen bei einem Transfer, Verbände aber nicht. Auch wir investieren viel in einen Spieler, zahlen genauso in das System ein. Darum muss da ein Ansatz gefunden werden."

Dennoch wolle der ÖFB keine Talente zu einer Entscheidung für Österreich drängen: "Wir wollen niemanden umstimmen oder überreden."

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