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Barbara Dunst: "Bin überzeugt, wir können mehr"
Mit einem 2:1-Auswärtssieg im Kosovo legte das ÖFB-Frauenteam den Grundstein für's WM-Playoff. Barbara Dunst sieht dennoch Steigerungsbedarf.
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Das österreichische Frauen-Nationalteam feierte am vergangenen Freitagabend im Kosovo einen 2:1-Auswärtssieg.
Damit verschaffte sich das Team trotz einer schwierigen Partie eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Dienstag in Wien.
Mittelfeld-Spielerin Barbara Dunst zeigte sich im Anschluss allerdings selbstkritisch. "Ich glaube ehrlich gesagt schon, dass wir mehr können", so die Steirerin im Interview mit dem "Kick it like Women" Podcast.
Besonders das Gegentor nach einem Konter ärgerte die 29-Jährige. "Wichtig sind die drei Punkte - das Ergebnis ist, sagen wir mal, in Ordnung", resümierte Dunst. Ihr Fazit fiel dennoch eindeutig aus: "Es ist noch Luft nach oben!".
"Haben es uns schwer gemacht"
Überrascht vom schwierigen Spielverlauf war Dunst nicht. "Wir wussten, es wird ein schweres Spiel - ich persönlich habe es genauso erwartet", erklärte die ÖFB-Spielerin.
Vor allem die kompakte Defensive der Kosovarinnen stellte Österreich vor Herausforderungen: "Sie haben es uns richtig schwer gemacht und super wegverteidigt".
Im Rückspiel am Dienstag um 18:00 Uhr am Wiener Sport-Club Platz möchte das Team von Cheftrainer Lars Söndergaard den Einzug ins Playoff-Finale um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien fixieren. Als möglicher Gegner wartet dort voraussichtlich die Schweiz, die ihr Hinspiel gegen Israel mit 7:3 gewonnen hat.
Dunst kurz vor 100er-Marke
Für FC Bayern-Spielerin Barbara Dunst war das Spiel im Kosovo bereits der 96. Einsatz im A-Nationalteam. Dass sie ihrem 100. Länderspiel immer näher kommt, erfüllt die 29-Jährige mit Stolz: "Es ist schon sehr besonders. Die Zeit ist so schnell vergangen!"
Ein großes Ziel hat Dunst mit dem Nationalteam allerdings noch vor Augen: die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Entsprechend groß ist ihre Motivation, sich diesen Traum zu erfüllen.
"So ein Großereignis ist einfach ein Wahnsinn! Ich würde es so vielen Spielerinnen wünschen, so etwas zu erleben", sagte sie mit Blick auf ihre Erfahrungen bei der Europameisterschaft 2022 in England.