Schweden als richtiger Gradmesser
Der WM-Dritte und Olympiazweite muss zwar auf ein Chelsea-Trio verzichten, das so wie Zinsberger (Arsenal) aufgrund von Reiserestriktionen betreffend England nicht dabei ist, kann die Ausfälle aber wohl leichter kompensieren. Alleine Caroline Seger von St. Pöltens Champions-League-Gegner FC Rosengard hat mehr Länderspiele absolviert (209) als das österreichische Frauen-Nationalteam in seiner Geschichte (187).
"Die Schwedinnen sind ein sehr souveränes und routiniertes Team, das kaum Fehler im Passspiel macht. Es gilt, ständig Druck gegen den Ball zu machen und lästig zu sein, um sie vor Probleme zu stellen", so Fuhrmann vor dem zweiten Duell mit den Skandinavierinnen.
Nach dem Spiel werden die Österreicherinnen gespannt nach Finnland schauen. Denn sollten die Finninnen in der EM-Qualifikation das Heimspiel gegen Portugal gewinnen, sind die Österreicherinnen praktisch fix bei der EM-Endrunde 2022 in England. Denn Portugal müsste dann am 23. Februar gegen Schottland schon 14 Tore erzielten.