Tor? Stefan Ilsankers Mama soll FIFA überzeugen

 

Das erste Länderspiel-Tor ist ein emotionaler Moment einer jeden Karriere.

Stefan Ilsanker erlebte zwar den Moment, letztlich wurde er ihm jedoch wieder genommen - sein vermeintlicher Treffer beim 6:0-Kantersieg Österreichs gegen Lettland war ein Eigentor von Goalie Pavel Steinbors.

Wie verhaut sein Arbeitstag dadurch sei? "Eine Katastrophe! Jeder darf heute und ich bin der einzige, der den Ball wieder nur an die Stange drückt, und der Goalie macht ihn sich selbst rein", lacht der 30-Jährige.

Er baut nun auf familiäre Unterstützung: "Es war ein Megatag. Bei mir daheim in Salzburg 6:0 gewonnen, fast ein Tor geschossen - meine Mama sagt natürlich, es war mein Tor. Ich hoffe, sie kann die FIFA auch noch überzeugen."

Tore, Tore, Tore! Die Highlights des Kantersiegs gegen Lettland im VIDEO:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

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Die Heimatluft schien Ilsanker, der in Minute 75 eingewechselt wurde, doppelt zu beflügeln. Einerseits kamen Erinnerungen an glorreiche Fußball-Abende mit dem FC Red Bull Salzburg hoch: "Sieben, acht Spieler waren es schon gewöhnt, dass sie in dem Stadion Schützenfeste feiern, ich auch."

Ilsanker: "In den letzten Tagen nie an Leipzig gedacht"

Andererseits bietet der Abstecher nach Österreich die perfekte Gelegenheit, um die schwierige Situation bei RB Leipzig zumindest eineinhalb Wochen hinter sich zu lassen.

In der laufenden Saison drückte Ilsanker bislang in allen Pflichtspielen die Ersatzbank und steht noch ohne Einsatzminute da. Zudem erlebte er die böse Überraschung, dass er nicht für den Champions-League-Kader nominiert wurde.

"Ich habe in den letzten Tagen nie an Leipzig gedacht. Ich freue mich, dass ich jetzt hier beim Nationalteam bin und gebe jeden Tag im Training Gas, dränge mich dem Trainer auf. Ich denke, ich habe auch das letzte Länderspiel ohne viel Spielpraxis in Leipzig sehr gut gespielt, heute auch wieder während der paar Minuten. Deshalb hoffe ich natürlich, dass ich im nächsten Spiel wieder zum Einsatz komme", erklärt der Defensiv-Allorunder.

Die Situation bei seinem Arbeitgeber möchte er nicht näher kommentieren. Derzeit würde der "Adler auf der Brust" zählen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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