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Schlager stinksauer: "Da kann ich auch daheim bleiben"

Der ÖFB-Dauerläufer ist fassungslos über die Platzverhältnisse in Pristina und muss sich auch noch über den Schiedsrichter ärgern.

Schlager stinksauer: "Da kann ich auch daheim bleiben" Foto: © GEPA

Xaver Schlager ist - auf gut österreichisch - brennhaaß.

Mit dem ÖFB-Team holt der England-Legionär am Sonntag ein 1:1 gegen den Kosovo (Spielbericht>>>), hatte dabei aber nicht nur mit einem unangenehmen Gegner, sondern auch mit kaum akzeptablen Platzverhältnissen im Fadil-Vokrri-Stadion in Pristina zu kämpfen.

"Die Partie war schwerst am Limit. Direkt spielen ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist dir versprungen. Mit Fußball hat das wenig zu tun gehabt, das war nur Ball nach vorne schießen, kämpfen und hoffen, dass der Schiri irgendwas pfeift - was nicht immer der Fall war", macht sich Schlager im "ORF" Luft.

Der 29-Jährige entschuldigt sich: "Es tut mir echt leid für jeden, der sich das heute anschauen hat müssen. Das war nichts."

"Wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt scheißegal"

Schlager spielte als einziger Österreicher in allen vier Nations-League-Spielen des neuen Mega-Lehrgangs durch. Entsprechend anstrengend war es für ihn, auf einem dermaßen lädierten Rasen kicken zu müssen.

Es sei überhaupt "ein Wahnsinn", dass die UEFA nun vier Länderspiele in zehn Tagen spielen lasse. "Wenn ich so ein Fenster mache und ich dann so einen Platz habe, brauche ich nicht Fußball zu spielen. Da kann ich auch daheim bleiben und was Gscheiteres machen", wird der Dauerläufer deutlich.

Seine deutliche Ansage: "Hauptsache wir haben Spiele, aber wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt scheißegal."

"Einen VAR gibt es anscheinend auch nicht"

Angepasst an die Rasenverhältnisse hat sich das portugiesische Schiedsrichterteam rund um Antonio Nobre, bei dem kaum eine klare Linie zu erkennen war. Zudem gab es drei strittige Szenen gegen Österreich, bei denen sich der VAR nicht einschaltete.

Nicht zuletzt Schlager war in eine solche involviert. Nach einem Ballverlust von Edon Zhegrova ärgerte sich der Kosovo-Star so sehr, dass er aus Frust in den Rasen trat, dabei aber Schlager traf.

"Einen VAR gibt es auch anscheinend nicht. Einer schlägt mich unterm Spiel. Auch wenn es nicht absichtlich ist, aber dafür hat man den VAR", ist der Niederösterreicher fassungslos.

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