Aufstellung bleibt offen
Die Marschroute für Donnerstag ist klar: "Wir wollen gut starten und gewinnen, mit einem richtig guten Spiel."
Mit welcher Mannschaft dies gelingen soll, ließ Rangnick offen. Er werde diejenigen aufstellen, "die bei ihren Vereinen und hier in den letzten zwei Tagen den frischesten und dynamischsten Eindruck hinterlassen haben".
Immerhin verriet Rangnick, dass Alexander Schlager im Tor stehen wird - und das, obwohl der Salzburger bei Werder Bremen in der Liga regelmäßig auf der Bank sitzt.
So erklärt Rangnick seine Entscheidung für Schlager >>>
Schon in diesem Lehrgang könnte es einen Wechsel auf der Tormannposition geben. Angesichts von vier Länderspielen binnen elf Tagen dürfte generell rotiert werden.
"Aber jetzt beschäftigen wir uns ausschließlich mit Israel. Wir versuchen auf jeden Fall in jedem Match, das bestmögliche, frischestmögliche Team ins Spiel zu schicken."
Rangnick vor 50. Länderspiel
Beim Gegner handle es sich laut Rangnick um eine Truppe, "die gerne den Ball hat, von hinten heraus aufbaut und spielerische Lösungen sucht".
Das Duell mit Israel ist Rangnicks 50. Match als ÖFB-Teamchef - eine Tatsache, die ihm laut eigenen Angaben selbst gar nicht bewusst war. "Aber wenn man sieht, wie lange andere Teamchefs im Amt sind, ist das schon relativ viel", erklärte der Deutsche.
Mit Aussagen zur politischen Brisanz der Partie hielt sich Rangnick zurück.
"Es spielt morgen nicht zum ersten Mal Österreich - Israel. Unser Fokus liegt ganz klar auf einem Fußballspiel", sagte der Teamchef und meinte außerdem: "Alle Kriege auf dieser Welt sind völlig sinnlos und kosten unnötig Menschenleben. Was ich mir wünsche ist, dass alle begreifen, dass sie auf diesem Planeten Verantwortung haben und dafür sorgen, dass alle Menschen in Frieden leben können."
Für das Match gegen Israel waren bis Mittwochmittag noch knapp 1.000 Tickets erhältlich. Das Heimspiel am Sonntag im Wiener Happel-Stadion gegen den Kosovo ist bis auf Restkarten im Auswärtssektor ausverkauft.