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Schmid über Abwesende: "Kenne das Nationalteam nur mit ihnen"

Für den Steirer sind die prominenten Fehlenden im ÖFB-Team nicht zu ersetzen. Vor allem die Abwesenheit von Sabitzer schmerzt ihn.

Schmid über Abwesende: "Kenne das Nationalteam nur mit ihnen" Foto: © GEPA
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Dass in Österreichs Fußball-Nationalteam eine Zeitenwende eingesetzt hat, ist Romano Schmid am Montag spätestens beim Betreten des ungewohnt ruhigen Speisesaals im Quartier in Windischgarsten so richtig bewusst geworden.

David Alaba, Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer, Christoph Baumgartner und vorerst auch Konrad Laimer sind beim Lehrgang vor dem Nations-League-Start nicht dabei, und das fällt nicht nur beim Essen auf. "Für mich persönlich ist das ganz komisch", sagte Schmid.

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Erstmals seit 2010 gibt es einen ÖFB-Kader, in dem keiner der fünf namhaften Abwesenden aufscheint. "Ich kenne das Nationalteam nur mit ihnen", erklärte Schmid, der nach seinem Debüt vor vier Jahren mittlerweile bei 38 Länderspielen und vier Toren - je eines davon bei der EM 2024 und der WM 2026 - hält.

Auf den Steirer dürfte nun mehr Verantwortung zukommen, eins zu eins zu ersetzen seien die ÖFB-Promis aber nicht. "Das sind so gute Spieler, die man auch auf die Art und Weise, wie sie waren, nicht kompensieren kann, weil das einfach die besten Spieler waren, die Österreich jemals hatte", meinte Schmid, wohl vor allem auf Alaba und Arnautovic gemünzt.

"Wenn die einen Raum betreten, merkt man schon einen Unterschied zwischen Top-, Top-Weltklassen-Leuten und dann halt anderen Spielern, sage ich mal."

Sabitzers Pause tut Schmid weh

Arnautovic beendete seine Teamkarriere, Alaba ist nicht matchfit, Sabitzer legte zumindest eine ÖFB-Pause ein, Baumgartner ist verletzt, und der angeschlagene Laimer sollte nach dem zweiten Nations-League-Match zur Mannschaft stoßen.

Vor allem die Abwesenheit Sabitzers schmerzt Schmid sichtlich. "Es tut extrem weh, weil 'Sabi' und ich auf eine gewisse Art eine Verbindung haben, auch dadurch, dass ich seine Familie extrem gut kenne und er mir am Anfang hier extrem geholfen hat."

Durch die neue Konstellation werden sich nicht nur massive Änderungen in der Hierarchie und im Mannschaftsrat ergeben, zumindest für die ersten beiden Partien muss auch ein Kapitän gefunden werden. Schmid sieht sich hier nicht in der Pole-Position. "Ich denke, da gibt es schon noch zwei, drei Spieler in der Warteschleife, die das verdient haben."

Der Mittelfeldmann reiste mit positiven Erfahrungen zum Team, immerhin gelangen ihm am Sonntag bei Frosinones 2:0 gegen den Champions-League-Starter Como zwei Assists. Er sei "glücklich" über den Wechsel von Werder Bremen in die Serie A. An der Kommunikation mit Coach Massimiliano Alvini, der aktuell Englisch lernt, wird gearbeitet.

"Ich kann auch auf Italienisch verstehen, was er von mir will. Und dann redet man halt manchmal wie als Kind mit Händen und Füßen", erzählte Schmid.

Mwene will Sieg über Israel

Keinen Tapetenwechsel gab es für Phillipp Mwene, der mit Mainz in seine vierte Saison startet. Mit der Ausbeute von sieben Punkten aus den ersten vier Runden ist der Außenverteidiger zufrieden, nun steht aber das Israel-Match am Donnerstag in Linz im Mittelpunkt.

"Wir wollen das Spiel mit hundertprozentiger Konzentration angehen und gewinnen."

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