ÖFB-Trainingszentrum in der Seestadt?

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Der Bau eines Nationalstadions ist aufgrund der Corona-Krise mehr oder weniger vom Tisch, dafür scheint der ÖFB in Sachen Trainingszentrum einen Schritt weitergekommen zu sein.

Zwischen ÖFB-Präsident Leo Windtner, dem Bund in Person von Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler und der Stadt Wien, vertreten von Sportstadtrat Peter Hacker und Finanzstadtrat Peter Hanke, soll eine Absichtserklärung unterschrieben worden sein, die das Projekt in der Seestadt Aspern vorsieht. Dies berichtet Journalist Peter Linden in seinem Blog.

In der ersten Phase soll der Bau 49,2 Millionen Euro kosten. Der Bund würde sich mit 16 Millionen Euro beteiligen, die Stadt Wien mit 13 Millionen. Für den ÖFB würden Kosten von 20,2 Millionen Euro bleiben.

Im "Kurier" meint ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold, dass man sich in sehr konstruktiven Gesprächen und Verhandlungen befinde: "Ein solches Projekt wäre für uns eine Investition in die kommenden Jahrzehnte, es ist aber noch keine Entscheidung gefallen."

Für den ÖFB wäre es eine dringend benötigte Verbesserung in Sachen Infrastruktur. Einerseits könnte man die beengten Büro-Räumlichkeiten im Happel-Stadion gegen eine geplante Bürofläche von rund 5000 Quadratmetern tauschen.

Andererseits hätten die schwierigen Trainingsbedingungen mit wechselnden Trainingsorten für die diversen Nationalteam-Jahrgänge ein Ende.

Laut derzeitigem Plan hofft man auf eine Fertigstellung 2024.

Textquelle: © LAOLA1.at

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