Teamchef Foda will Junuzovic anrufen

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Auf Franco Foda warten richtungsweisende Wochen.

Der Teamchef steht mit dem ÖFB-Team nach den Auftaktniederlagen in der EM-Qualifikation gegen Polen (0:1) und Irsael (2:4) in den kommenden Duellen gegen Slowenien (7.Juni) und Mazedonien (10. Juni) in der Bringschuld.

In der nächsten Woche wird der Deutsche seinen Kader für das Länderspiel-Doppel bekanntgeben. Schon jetzt ist klar, dass einige Spieler nicht zur Verfügung stehen.

So werden neben Alessandro Schöpf auch Sebastian Prödl und Marc Janko ausfallen. Letzterer hat sich erst vor kurzem am Sprunggelenk operieren lassen.

Lob für Onisiwo

Große Überraschungen sind im ÖFB-Aufgebot dennoch nicht zu erwarten. „Es sind um die 50 Spieler im Pool. Wir haben einen klaren Kaderplan, aber natürlich könnte es wie zuletzt kurzfristige Absagen geben“, stellt Foda bei „Sky“ fest.

Ein Comeback von Zlatko Junuzovic scheint ausgeschlossen zu sein. Diese Spekulation wurde von „Sky“ gespielt, nachdem „Juno“ vor ein paar Monaten bei „Talk und Tore“ auf eine mögliche Rückkehr ins Nationalteam angesprochen wurde.

Foda weicht der Frage einer möglichen Rückkehr des Mittelfeldmanns geschickt aus, meint nur mit einem Lächeln: „Ich werde mit Zladdi ein Telefongespräch führen“.

Durchaus im Bereich des Möglichen liegt da schon eine Einberufung von Karim Onisiwo von Mainz. „Er hat sich gut entwickelt. Ich habe ihn zwei Mal live gesehen. Er ist in der Offensive universell und auf mehreren Positionen einsetzbar. Das ist positiv für einen Trainer“, lobt der Ex-Sturm-Coach ohne sich zu sehr in die Kader-Karten blicken zu lassen.

Absprache mit Gregoritsch?

Da auch zahlreiche A-Teamspieler für die ab 16. Juni beginnenden U21-EM in Italien spielberechtigt sind, wird sich Foda mit Werner Gregoritsch kurzschließen. Schließlich hat sich das ÖFB-U21-Team erstmals für die Endrunde qualifiziert.

„Natürlich hat das A-Team Prio, aber mir liegt die U21 am Herzen und ich habe einen guten Draht zu Werner (Gregoritsch, Anm. d.Red.).“

Die zuletzt vor allem in den sozialen Medien gestiegene Kritik gegenüber seiner Person lässt Foda hingegen ziemlich kalt.

„Ich nütze diese Medien nicht. Das sind Energie-Räuber. Es ist nun einmal so, dass Medien und speziell die Fans unsere Spiele anders bewerten, als das Trainerteam.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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