Foda: "Hätte Überraschungen gegeben"

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Statt dem Testspiel gegen Wales stand für ÖFB-Teamchef Franco Foda am Freitag ein Fernsehabend mit seiner Frau auf dem Programm.

Der Testlauf gegen Gareth Bale und Co. hätte eigentlich die Vorbereitung auf die EURO einläuten sollen, an Fußball ist aktuell aber weiter nicht zu denken.

Dennoch hatte Foda bereits den Kader für das Wales-Spiel im Kopf. "Es hätte Überraschungen gegeben. Ein, zwei Spieler wären erstmals im Aufgebot gestanden", verrät der Teamchef der "Krone".

Damit könnten Adrian Grbic und Christoph Baumgartner gemeint sein. Baumgartner schlüpfte vor der Corona-Krise bei Hoffenheim immer mehr in die Rolle des Shootingstars, Grbic hat sich mit 17 Toren in 26 Ligue-2-Spielen für Clermont Foot in die Auslage geschossen. "Franco Foda hat mir persönlich gesagt, dass ich am Radar stehe", erzählte der 23-Jährige zuletzt.

Foda nützt Zwangspause zur Weiterbildung

Beide müssen nun weiter auf ihren ersten Einsatz für das Nationalteam warten. Foda hofft, dass zumindest die Nations League im Herbst stattfinden kann.

„Ich bin gerade bei der Gegner-Analyse. Und ich beschäftige mich auch mit verschiedenen Spielsystemen und Taktiken. Durch die Krise kann man jetzt gewisse Aufgaben vorarbeiten. Dazu nütze ich die Zwangspause zur Weiterbildung in vielen Lebensbereichen, auch mit 53 Jahren kann man jede Sekunde dazulernen", sagt Foda.

Der Teamchef hofft nach der Corona-Krise auf ein Umdenken im Fußball. „Vielleicht kommt es dann zu einer Selbstreinigung. Ich hab stets betont, dass die internationalen Transfersummen in einer Welt mit so vielen Problemen und Nöten nicht vertretbar sind.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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