Bachmann: "Gibt keine größere Bühne als Wembley"

Bachmann: Foto: © GEPA
 

Euphorisiert ist ein Hilfsausdruck für jene Glücksgefühle, die Daniel Bachmann nach dem Einzug ins EURO-Achtelfinale zur Schau stellte.

"Nach den letzten zwei Jahren ist es fast nicht zu beschreiben, dass wir am Samstag im Achtelfinale im Wembley-Stadion spielen", ringt der 26-Jährige mit seinen Emotionen.

Nach dem Premier-League-Aufstieg mit dem FC Watford ist dieser Turnier-Aufstieg ein weiterer Meilenstein im raketenhaften Aufstieg des ÖFB-Goalies in diesem Jahr.

Und nun geht es auch noch ausgerechnet in der Wahlheimat in London gegen Italien.

"Es gibt keine größere Fußball-Bühne als das Wembley-Stadion. Damit kann man kein Stadion der Welt vergleichen. Und es geht auch gegen eine der besten Mannschaften der Welt, das muss man so sagen. Denn Italien ist im Moment überragend."

Frau und Kinder im Stadion

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Während mit hoher Wahrscheinlichkeit keine ÖFB-Fans nach London reisen können, sollte Bachmann persönliche Unterstützung im Stadion haben.

Schließlich lebt er seit zehn Jahren in England und hat dort eine Familie gegründet.

"Dass wir im Wembley spielen, hat für mich Vor-und Nachteile. Meine Frau und meine Kinder können ins Stadion kommen, was ja bis jetzt wegen der Ein- und Ausreisebeschränkungen mit England nicht möglich war. Dafür können meine Eltern nicht kommen, also sind es gemischte Gefühle. Aber ich freue mich schon irrsinnig aufs Spiel."

Italien das komplette Paket

Wenn man so auftreten würde wie gegen die Ukraine, könne man jeder Mannschaft das Leben schwer machen.

"Meiner Meinung nach ist Italien die beste Mannschaft im Turnier. Das wissen wir. Sie haben das komplette Paket, was Defensive und Offensive betrifft. Es wird natürlich schwer, aber wir gehen ins Spiel, um zu gewinnen", kündigt der Goalie an.

Das mit Abstand beste Spiel

Die Performance gegen die Ukraine ist definitiv eine gute Basis. "Das war das mit Abstand beste Spiel von uns, seit ich beim Nationalteam dabei bin - mit riesigem Abstand", verdeutlicht Bachmann, der nur mehr Tore vermisste:

"So wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, kann sich die Ukraine auch nicht beschweren, wenn wir drei oder vier Tore machen. Das war eine sehr starke Leistung. Dann mussten wir es in der zweiten Halbzeit halt dreckig machen und haben unglaublich verteidigt."

Dass er selbst mit der einen oder anderen starken Parade eingegriffen hat, streicht der Wiener nicht extra hervor: "Zu Null zu spielen ist mein Job."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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